Hallo Snow White! Ich freue mich sehr auf das Interview. Lass uns gleich anfangen ;-)
Wie bist du auf HSW gekommen?
So genau weiß ich das gar nicht mehr :D Ich war auf jeden Fall in Australien bei meiner Tante und habe nach Schreibwettbewerben gesucht und so bin ich nach langer Google Zeit auf HSW gestoßen^^ (und war sehr froh es gefunden zu haben)
Wow, in Australien! Da würde ich auch gerne mal hin! Ja HSW ist eine tolle Seite, schön dass du die gefunden hast! Kommen wir zur nächsten Frage:
Wie lange bist du auf HSW?
Ich gebe zu, ich war spicken :D. 1 Jahr und 18 Wochen steht jedenfalls in meinem Profil (Australien ist schon so lange her *-*)
Ja in diesem Fall ist spicken erlaubt ;-) Merkwürdig wie schnell die Zeit manchmal vergeht!
Nun habe ich eine Frage zu deinem Namen! Wie bist du auf deinen Nicknamen gekommen? Und möchtest du uns auch deinen eigendlichen Namen verraten?
Ich bin ein kleiner Märchenfan :D und Schneewittchen war meine Lieblingsfigur im Kindergarten ;) Eigentlich heiße ich Luisa.
Seit wann schreibst du denn?
Seid der Grundschule, zwar nicht regelmäßig, aber es gibt noch einige Texte, die beweisen, dass ich schon damals ausgesprochen kreativ war xD. Mein erstes Projekt hab ich aber mit 11 Jahren begonnen (und das war so grausam, das es ganz tief in meiner Schreibkiste steckt =) )
Kann ich mir gar nicht vorstellen, dass das grausam war.
O doch, war es ;)
Woher bekommst du deine Ideen?
Gute Frage, meistens inspiriert mich die Schule und die Leute um mich herum. Oft kommen mir auch Ideen, wenn ich Bilder betrachte oder Zitate o. Ä. lese. Musik finde ich auch sehr inspirierend, vor allem Filmmusik ist echt gut :D
Ja, Filmmusik ist echt schön!
Schreibst du regelmäßig, oder nur wenn du Lust hast?
In den Ferien schreibe ich immer regelmäßig, mindestens 700 Wörter am Tag. In der Schulzeit kommt es immer darauf an, was ich sonst noch tun muss^^, da wird es meist nicht ganz so viel.
Ja ja, die Schule, wer kennt das nicht?
Was ist dein Lieblingsgenre zum Schreiben?
Reallife, meine Hauptinspiration ist mein eigenes Leben und da bietet sich Reallife gut an :D Aber ich schreibe auch andere Dinge, mit Reallife kann man ja viel verbinden^^
Über dein eigenes Leben, das ist aber ganz schön persönlich. Respekt!
Schreibst du auch Gedichte? Oder nur Romane?
Romane, Gedichte sind nicht so mein Ding und reimen kann ich gar nicht :) Ab und zu wird es auch mal eine Kurzgeschichte (vor allem, wenn ich in der Schule schreibe, da ist die Zeit so knapp xD)
Da ist eine Kurzgeschichte eine gute Alternative.
Was sind deine aktuellen Projekte?
Hier habe ich schon mal etwas dazu geschrieben =)
Gibt es auch mal Phasen in denen du am liebsten alles hinschmeißen würdest?
Ja, es gibt Tage, da finde ich meine Texte total schlecht und würde am liebsten nie wieder ein Wort schreiben, aber das legt sich meist ganz schnell wieder xD
Zum Glück legt sich das! Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interview und wünsche dir ein inspirationsreiches Wochenende!
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Sonntag, 18. September 2011
Donnerstag, 1. September 2011
Interview mit Lisa
Herzlich willkommen zu dem Interview mit Lisa, wir werden heute wieder mal in die Welt eines weiteren Autors blicken. ich bin schon auf deine Antworten gespannt ;)
Wie bist du auf HSW gekommen?
Ich habe ganz zufällig einen Flyer in einer Bibliothek entdeckt. Das ist schon ganz schön lange her.
Es gibt Flyer von HSW? Wusste ich gar nicht :D Und wie lange bist du jetzt schon dort angemeldet?
Hm.. mal überlegen. Seit mehr als drei Jahren. Am Anfang war ich aber nicht immer regelmäßig auf HSW. Es gab Phasen, in denen ich die Seite schon aus den Augen verloren habe. Dann gab es mal ein paar Monate in denen ich gar nicht auf HSW online war. Seit nun schätzungsweisen eineinhalb Jahren bin ich aber sehr regelmäßig online.
3 Jahre, das nenn ich mal eine lange Zeit auf HSW =)
Seit wann schreibst du?
Oh, diese Frage finde ich sehr schwierig. Ich schreibe schon so lange ich mich erinnern kann. Ich kann mich an keine Zeit erinnern, wo ich noch nicht geschrieben habe. Naja ich glaube das richtige ernsthaftere Schreiben tue ich nun seit ca. 3 Jahren. Obwohl einiges von früher nicht mehr gefällt.
Es ist ja doch schon eine lange Zeit, seit der du schreibst. Woher kommen deine Ideen für immer neue Geschichten?
Wie es wohl nicht anderes sein könnte, bekomme ich meine Ideen grundsätzlich wenn ich nichts zum Schreiben dabei habe :D Dadurch gehen einige Ideen verloren. Also meistens sind es schöne Orte, Wald, Wiesen, am Meer, in einer Stadt. Oft auch andere Menschen! Ich schreibe nie etwas was mir selber passiert, wenn dann was anderen passiert. Das meiste ist allerdings ganz allein meiner Fantasie entsprungen. Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal inspirieren mich aber auch traurige Dinge.
Die ganzen Ideen müssen ja auch in Worte gefasst werden und das dauert seine Zeit. Schreibst du regelmäßig, oder nur wenn du Lust hast?
Also ich schreibe eigentlich schon regelmäßig, aber gleichzeitig auch nur wenn ich Lust ab :D Das ist ganz verschieden, mal gibt es Phasen in denen ich regelmäßig schreibe mal gibt es Phasen in denen ich seltener schreibe. Aber ich setzte mich nicht mehr hin, wenn ich denke ich muss unbedingt weiterschreiben, denn dann bin ich sowieso unzufrieden mit dem was dabei herauskommt.
Und was schreibst du am liebsten? Was ist dein Lieblingsgenre?
Ich glaub ich schreibe am ehesten Reallife. Das entsteht bei mir einfach... Aber eigentlich habe ich kein Lieblingsgenre.
Reallife ist ja doch ein sehr großes Gebiet, schreibst du dann eher Romane. Oder fasst du deine Ideen in ein Gedicht?
Öhhmm... beides! Bei Gedichten ist es so, dass diese mir einfach einfallen, sie sind dann in meinem Kopf und ich schreibe sie auf... das geht meist schnell. Aber Romane schreibe ich auch, allerdings habe ich noch nicht so viel Übung da drinnen.
Und was schreibst du gerade für aktuelle Projekte?
Ich habe gerade mein erstes Gedichtband drucken lassen (noch nicht bei einem Verlag). Ich habe es "Eigen Art(ig) genannt. Der Titel soll drei Bedeutungen haben: Die erste ist "eigenartig" und soll ausdrücken, dass ich selber Gedichte manchmal eigenartig finde. Die zweite ist "Eigen Art" und soll so viel wie "Eigene Kunst" bedeuten. Die dritte ist "Eigen Art" und soll "auf meine eigene Art" ausdrücken. Außerdem schreibe ich an dem Roman "Schatten in meinen Gedanken". Ich denke, dass er bald beendet sein wird. Zudem habe ich vor einiger Zeit mit einem neuen Roman begonnen, der aber erst ganz am Anfang steht. Dazu kommen noch Kurzgeschichten etc. :-)
Du hast einen Gedichtband drucken lassen? Möchtest du uns vielleicht ein wenig genauer davon erzählen? Hört sich jedenfalls super an, es wird sich bestimmt auch ein Verlag finden der deine Gedichte druckt =)
Hm. Viel gibt es darüber gar nicht zu sagen ;-) Ich habe ihn drucken lassen, damit meine Gedichte in einem sind und ich die später wenn ich alt bin, wieder ausgraben kann ^^
Und zu guter Letzt noch: Gibt es auch mal Phasen in denen du am liebsten alles hinschmeißen würdest?
Oh ja!!! Die gibt es! Ich bin sowieso eine sehr selbstkritische Person. Das kann zwar auch positiv sein, denn ich habe dennoch den Ehrgeiz immer weiter zu machen, kann aber auch echt nerv tötend sein! :D
Danke, dass du immer so schön die Fragen beantwortet hast ;D. Es war interessant deine Antworten zu lesen.
Wie bist du auf HSW gekommen?
Ich habe ganz zufällig einen Flyer in einer Bibliothek entdeckt. Das ist schon ganz schön lange her.
Es gibt Flyer von HSW? Wusste ich gar nicht :D Und wie lange bist du jetzt schon dort angemeldet?
Hm.. mal überlegen. Seit mehr als drei Jahren. Am Anfang war ich aber nicht immer regelmäßig auf HSW. Es gab Phasen, in denen ich die Seite schon aus den Augen verloren habe. Dann gab es mal ein paar Monate in denen ich gar nicht auf HSW online war. Seit nun schätzungsweisen eineinhalb Jahren bin ich aber sehr regelmäßig online.
3 Jahre, das nenn ich mal eine lange Zeit auf HSW =)
Seit wann schreibst du?
Oh, diese Frage finde ich sehr schwierig. Ich schreibe schon so lange ich mich erinnern kann. Ich kann mich an keine Zeit erinnern, wo ich noch nicht geschrieben habe. Naja ich glaube das richtige ernsthaftere Schreiben tue ich nun seit ca. 3 Jahren. Obwohl einiges von früher nicht mehr gefällt.
Es ist ja doch schon eine lange Zeit, seit der du schreibst. Woher kommen deine Ideen für immer neue Geschichten?
Wie es wohl nicht anderes sein könnte, bekomme ich meine Ideen grundsätzlich wenn ich nichts zum Schreiben dabei habe :D Dadurch gehen einige Ideen verloren. Also meistens sind es schöne Orte, Wald, Wiesen, am Meer, in einer Stadt. Oft auch andere Menschen! Ich schreibe nie etwas was mir selber passiert, wenn dann was anderen passiert. Das meiste ist allerdings ganz allein meiner Fantasie entsprungen. Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal inspirieren mich aber auch traurige Dinge.
Die ganzen Ideen müssen ja auch in Worte gefasst werden und das dauert seine Zeit. Schreibst du regelmäßig, oder nur wenn du Lust hast?
Also ich schreibe eigentlich schon regelmäßig, aber gleichzeitig auch nur wenn ich Lust ab :D Das ist ganz verschieden, mal gibt es Phasen in denen ich regelmäßig schreibe mal gibt es Phasen in denen ich seltener schreibe. Aber ich setzte mich nicht mehr hin, wenn ich denke ich muss unbedingt weiterschreiben, denn dann bin ich sowieso unzufrieden mit dem was dabei herauskommt.
Und was schreibst du am liebsten? Was ist dein Lieblingsgenre?
Ich glaub ich schreibe am ehesten Reallife. Das entsteht bei mir einfach... Aber eigentlich habe ich kein Lieblingsgenre.
Reallife ist ja doch ein sehr großes Gebiet, schreibst du dann eher Romane. Oder fasst du deine Ideen in ein Gedicht?
Öhhmm... beides! Bei Gedichten ist es so, dass diese mir einfach einfallen, sie sind dann in meinem Kopf und ich schreibe sie auf... das geht meist schnell. Aber Romane schreibe ich auch, allerdings habe ich noch nicht so viel Übung da drinnen.
Und was schreibst du gerade für aktuelle Projekte?
Ich habe gerade mein erstes Gedichtband drucken lassen (noch nicht bei einem Verlag). Ich habe es "Eigen Art(ig) genannt. Der Titel soll drei Bedeutungen haben: Die erste ist "eigenartig" und soll ausdrücken, dass ich selber Gedichte manchmal eigenartig finde. Die zweite ist "Eigen Art" und soll so viel wie "Eigene Kunst" bedeuten. Die dritte ist "Eigen Art" und soll "auf meine eigene Art" ausdrücken. Außerdem schreibe ich an dem Roman "Schatten in meinen Gedanken". Ich denke, dass er bald beendet sein wird. Zudem habe ich vor einiger Zeit mit einem neuen Roman begonnen, der aber erst ganz am Anfang steht. Dazu kommen noch Kurzgeschichten etc. :-)
Du hast einen Gedichtband drucken lassen? Möchtest du uns vielleicht ein wenig genauer davon erzählen? Hört sich jedenfalls super an, es wird sich bestimmt auch ein Verlag finden der deine Gedichte druckt =)
Hm. Viel gibt es darüber gar nicht zu sagen ;-) Ich habe ihn drucken lassen, damit meine Gedichte in einem sind und ich die später wenn ich alt bin, wieder ausgraben kann ^^
Und zu guter Letzt noch: Gibt es auch mal Phasen in denen du am liebsten alles hinschmeißen würdest?
Oh ja!!! Die gibt es! Ich bin sowieso eine sehr selbstkritische Person. Das kann zwar auch positiv sein, denn ich habe dennoch den Ehrgeiz immer weiter zu machen, kann aber auch echt nerv tötend sein! :D
Danke, dass du immer so schön die Fragen beantwortet hast ;D. Es war interessant deine Antworten zu lesen.
Sonntag, 28. August 2011
Hierschreibenwir
Die tolle Seite, über die wir uns kennengelernt haben, wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.
Für junge Autoren und solche, die es werden sollen ist es ein toller Ort, für die ersten Schritte in die Welt des Schreibens.
Was ist Hierschreibenwir?
Hierschreibenwir ist eine Internetplattform, auf der sich junge Autoren zu ihren Texten austauschen. Außerdem gibt es verschiedenen Wettbewerbe an dehnen man teilnehmen kann, oder man entwickelt einfach selber einen Wettbewerb für die anden Autoren. Dessweiteren kann man nach Lust und Laune in den verschiedenen Foren, quasseln, diskutieren und quengeln was das Zeug hält und vieles weitere.
Wie funktioniert Hierschreibenwir?
Jeder Autor kann seine eigenen Private Books hochladen. Diese werden dann von anderen Autoren kommentiert, beurteilt und verbessert. So kann man an den eigenen Texten arbeiten und ihnen den letzten Feinschliff zu verpassen.
Das alles funktioniert auf einer Basis der gegenseitigen Hilfe. Jeder hilft also jedem, denn wir alle können voneinander lernen. Jeder hat im Schreiben seine Stärken und Schwächen.
Und auch, wenn man mal in einer Sache, was den Text betrifft, nicht weiterkommt, weil einem die nötige Erfahrung fehlt, wird immer jemand zu finden sein, der einem einem helfen kann.
Für junge Autoren und solche, die es werden sollen ist es ein toller Ort, für die ersten Schritte in die Welt des Schreibens.
Was ist Hierschreibenwir?
Hierschreibenwir ist eine Internetplattform, auf der sich junge Autoren zu ihren Texten austauschen. Außerdem gibt es verschiedenen Wettbewerbe an dehnen man teilnehmen kann, oder man entwickelt einfach selber einen Wettbewerb für die anden Autoren. Dessweiteren kann man nach Lust und Laune in den verschiedenen Foren, quasseln, diskutieren und quengeln was das Zeug hält und vieles weitere.
Wie funktioniert Hierschreibenwir?
Jeder Autor kann seine eigenen Private Books hochladen. Diese werden dann von anderen Autoren kommentiert, beurteilt und verbessert. So kann man an den eigenen Texten arbeiten und ihnen den letzten Feinschliff zu verpassen.
Das alles funktioniert auf einer Basis der gegenseitigen Hilfe. Jeder hilft also jedem, denn wir alle können voneinander lernen. Jeder hat im Schreiben seine Stärken und Schwächen.
Und auch, wenn man mal in einer Sache, was den Text betrifft, nicht weiterkommt, weil einem die nötige Erfahrung fehlt, wird immer jemand zu finden sein, der einem einem helfen kann.
Dienstag, 9. August 2011
Eigene Welten erschaffen
Eine eigene Welt zu erschaffen ist meist viel schwieriger als es scheint. man muss viele Dinge beachten, die man sonst nur halbherzig wahrnimmt.
Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, schaut euch, wenn es geht, kein "Harry Potter", "Herr der Ringe", "Die Chroniken von Narnia" und wie sie alle heißen an. Es ist einfach viel zu verlockend Dinge zu übernehmen, auch unbewusst (Glaubt mir, ich spreche hier aus eigener Erfahrung). Einige Wesen tauchen allerdings immer wieder auf, meistens sind sie im Aberglauben schon seit dem Mittelalter verbreitet.
Am Anfang hat man meist schon eine grobe Idee im Kopf. Ich würde euch raten, am Anfang eine Frage zu klären: Wollt ihr die Welt an unsere Realität anlehnen, oder etwas völlig neues erschaffen? Wenn eine Welt auf der Realität basiert und nur in Aspekten von Fantasyelementen durchdrungen ist, dann ist es wesentlich weniger Aufwand sie zu beschreiben.
In einer völlig neuen Welt dauert es wesentlich länger, um den Leser einzuführen.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, von anderen Welten, die unserer zu verschiedenen Epochen der Weltgeschichte ähneln (z.B. High Fantasy), Welten, die unserer ähneln, aber auf einer alternativen Entwicklung basieren (z.B. Steampunk) und Welten, die im Grunde sind wie unsere, nur unterscheiden sie sich in einem kleinen magischen Detail (z.B. Urban Fantasy). Es muss nicht immer eine mittelalterliche High-Fantasy-Welt nach Tolkien sein.
Zunächst würde ich mir überlegen, was in eurer Geschichte wichtig ist. Reist der Protagonist viel durch die Welt, müssen die Landschaften detaillierter sein. Wenn es um menschliche/ tierische Konflikte geht müssen diese Gebiete genauer ausgearbeitet sein.
Am einfachsten ist dann, eine Mind Map zu erstellen mit allen Ideen. man schreibt einfach Welt, oder falls es einen Namen gibt diesen in die Mitte und beginnt zu sammeln.
-grober Aufbau (Kugel/ Scheibe etc.)
-Physik (verhalten sich z.B. die Naturgesetze wie in der Realität?)
- Flora und Fauna
-Tiere/ Wesen
-Menschen/Wesen
-Gesellschaftsstruktur
-Erfindungen (wie weit sind die Menschen fortgeschritten etc.)
-Religion (gibt es eine Religion? wenn ja, wie heißt sie? Was zeichnet sie aus?)
-Geschichte (sind vielleicht geschichtliche Ereignisse wichtig für den Rest der Geschichte? Wenn ja, was ist wann passiert?)
-Kultur
Dann fängt man zu den einzelnen Punkten zu überlegen, was gibt es für Tiere. Es reicht wenn ihr die entwerft, die für die Handlung wichtig sind, man muss keine komplette Tierwelt samt Nahrungskette ausarbeiten. Ihr könnt eigene Tiere erfinden, Tiere die es schon gibt kreuzen oder einfach ein Sammelsurium aus verschiedenen Fabeltieren verschiedener Geschichten verwenden (für die Faulen unter euch), vielleicht unterscheidet sich die Tierwelt auch nicht von unserer?
Bei den Pflanzen ist es dasselbe, man kann eigene zum Leben erwecken oder schon vorhandene verwenden oder verändern.
Auch wenn es gar nicht so schwer erscheint, eine eigene Sprache zu entwickeln ist aufwendig und kompliziert, für Hobbyautoren (vorallem diejenigen, die noch zu Schule gehen) oft fast unmöglich. Vielleicht braucht ihr auch garkeine andere Sprache und es reicht zu erwähnen, dass sie in einer andere Sprache sprechen.
Vom Inhalt eurer Geschichte hängt dann der Rest ab, was wichtig und unwichtig ist. Aber auch da gilt.
Am einfachsten ist es, wenn ihr eigene Dinge erfindet und diese mit bereits vorhandenen Ideen mischt. So entsteht am Ende euer ganz eigener Mix.
Wichtig ist jedoch, dass ihr euch über Grundlegendes Gedanken macht. Gewisse Dinge müssen von Anfang an klar sein, da sie grundlegenden Einfluss auf eure Geschichte haben werden. Wenn euch auf einmal einfällt, dass es bei euch keine Gestirne am Himmel gibt, nur die Sonne, wird man sich wundern, warum eure Protagonisten sich vorher an den Sternen orientieren, um den Weg zu finden. Doch nicht jedes kleine Detail ist wichtig.
Ich wünsch euch noch viel Spaß beim kreieren eurer eigenen Welt :-)
Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, schaut euch, wenn es geht, kein "Harry Potter", "Herr der Ringe", "Die Chroniken von Narnia" und wie sie alle heißen an. Es ist einfach viel zu verlockend Dinge zu übernehmen, auch unbewusst (Glaubt mir, ich spreche hier aus eigener Erfahrung). Einige Wesen tauchen allerdings immer wieder auf, meistens sind sie im Aberglauben schon seit dem Mittelalter verbreitet.
Am Anfang hat man meist schon eine grobe Idee im Kopf. Ich würde euch raten, am Anfang eine Frage zu klären: Wollt ihr die Welt an unsere Realität anlehnen, oder etwas völlig neues erschaffen? Wenn eine Welt auf der Realität basiert und nur in Aspekten von Fantasyelementen durchdrungen ist, dann ist es wesentlich weniger Aufwand sie zu beschreiben.
In einer völlig neuen Welt dauert es wesentlich länger, um den Leser einzuführen.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, von anderen Welten, die unserer zu verschiedenen Epochen der Weltgeschichte ähneln (z.B. High Fantasy), Welten, die unserer ähneln, aber auf einer alternativen Entwicklung basieren (z.B. Steampunk) und Welten, die im Grunde sind wie unsere, nur unterscheiden sie sich in einem kleinen magischen Detail (z.B. Urban Fantasy). Es muss nicht immer eine mittelalterliche High-Fantasy-Welt nach Tolkien sein.
Zunächst würde ich mir überlegen, was in eurer Geschichte wichtig ist. Reist der Protagonist viel durch die Welt, müssen die Landschaften detaillierter sein. Wenn es um menschliche/ tierische Konflikte geht müssen diese Gebiete genauer ausgearbeitet sein.
Am einfachsten ist dann, eine Mind Map zu erstellen mit allen Ideen. man schreibt einfach Welt, oder falls es einen Namen gibt diesen in die Mitte und beginnt zu sammeln.
-grober Aufbau (Kugel/ Scheibe etc.)
-Physik (verhalten sich z.B. die Naturgesetze wie in der Realität?)
- Flora und Fauna
-Tiere/ Wesen
-Menschen/Wesen
-Gesellschaftsstruktur
-Erfindungen (wie weit sind die Menschen fortgeschritten etc.)
-Religion (gibt es eine Religion? wenn ja, wie heißt sie? Was zeichnet sie aus?)
-Geschichte (sind vielleicht geschichtliche Ereignisse wichtig für den Rest der Geschichte? Wenn ja, was ist wann passiert?)
-Kultur
Dann fängt man zu den einzelnen Punkten zu überlegen, was gibt es für Tiere. Es reicht wenn ihr die entwerft, die für die Handlung wichtig sind, man muss keine komplette Tierwelt samt Nahrungskette ausarbeiten. Ihr könnt eigene Tiere erfinden, Tiere die es schon gibt kreuzen oder einfach ein Sammelsurium aus verschiedenen Fabeltieren verschiedener Geschichten verwenden (für die Faulen unter euch), vielleicht unterscheidet sich die Tierwelt auch nicht von unserer?
Bei den Pflanzen ist es dasselbe, man kann eigene zum Leben erwecken oder schon vorhandene verwenden oder verändern.
Auch wenn es gar nicht so schwer erscheint, eine eigene Sprache zu entwickeln ist aufwendig und kompliziert, für Hobbyautoren (vorallem diejenigen, die noch zu Schule gehen) oft fast unmöglich. Vielleicht braucht ihr auch garkeine andere Sprache und es reicht zu erwähnen, dass sie in einer andere Sprache sprechen.
Vom Inhalt eurer Geschichte hängt dann der Rest ab, was wichtig und unwichtig ist. Aber auch da gilt.
Am einfachsten ist es, wenn ihr eigene Dinge erfindet und diese mit bereits vorhandenen Ideen mischt. So entsteht am Ende euer ganz eigener Mix.
Wichtig ist jedoch, dass ihr euch über Grundlegendes Gedanken macht. Gewisse Dinge müssen von Anfang an klar sein, da sie grundlegenden Einfluss auf eure Geschichte haben werden. Wenn euch auf einmal einfällt, dass es bei euch keine Gestirne am Himmel gibt, nur die Sonne, wird man sich wundern, warum eure Protagonisten sich vorher an den Sternen orientieren, um den Weg zu finden. Doch nicht jedes kleine Detail ist wichtig.
Ich wünsch euch noch viel Spaß beim kreieren eurer eigenen Welt :-)
Samstag, 16. Juli 2011
Die neue Wörterwerkstatt von Sylvia Englert
Hier ein weiterer Schreibratgeber der von uns rezensiert wird.
Aufmerksam auf das Buch bin ich durch das Internet geworden. Es hatte viele gute Kritiken und wurde vorallem jungen Autoren sehr empfohlen. zum Geburstag habe ich es dann auch bekommen und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden. :)
Klappentext:
"Die Wörterwerkstatt von Sylvia Englert ist das ideale Arbeitsmittel für alle jungen Leseratten und Hobbyautoren. Wie komme ich zu Ideen? Wie baue ich meine Geschichte auf? Was für Schreibstile gibt es? Diese und viele, viele weitere Fragen werden in diesem Buch beantwortet, ohne >Kochrezepte< zu bieten. Zahlreiche Beispiele wechseln mit gut verdaulicher Theorie ab, gewürzt wird das ganze mit Übungen und Anregungen für das eigene Schreiben."
Die Autorin
(Ich zitiere wieder den Buchtext^^)
Sylvia Englert hat Germanistik, Anglistik und Amerikanistik studiert und als Lektorin in einem Verlag gearbeitet. Sie ist Autorin zahlreicher Sachbücher für Jugendliche und Erwachsene. Unter dem Pseudonym Katja Brandis hat sie bislang 10 erfolgreiche Jugendromane aus dem bereich Fantasy und Abenteuer veröffentlicht.
Meine Meinung
Es geht ja nicht darum, dass ich möglichst viel von dem Buch abschreibe, sondern was ich davon halte.
Die Wörterwerkstatt ist eine sehr gute Grundlektüre, die für jeden Hobbyautor geeignet ist. Egal WAS man schreibt, man findet ideen, Tipps, aber auch eigene Erfahrungen der Autorin. Mir ist durch das Buch ersteinmal bewusst geworden, wieviele Facetten es beim Schreiben gibt und ich habe mich direkt mal an ein paar neue Dinge gewagt (Gedichte *hust*). Es macht einfach Spaß neues auszuprobieren.
Außerdem wird im Buch darauf eingegangen, was mit den Texten passieren kann. Ihre Ideen Rückmeldungen zu bekommen, habe ich ausprobiert und es hat super funktioniert.
Was mir außerdem gefallen hat, dass sie zwar dem Schreiber Mut macht, aber immer klar sagt wie schwer es ist ein Buch zu veröffentlichen und als Autor zu leben.
Mit Hilfe des Anhangs, der aus verschiedenen Adressen und Wettbewerben besteht bin ich auf neue Seiten gestoßen, die mir ebenfalls sehr geholfen haben.
Fazit: Das Buch ist ein echter Muss, für jeden Hobbyautor. Die Infos sind breitflächig und doch detalliert, ohne dabei langweilig zu werden.
Buchdaten
Broschiert: 300 Seiten
Verlag: Autorenhaus; Auflage: Aktualisierte Neuauflage (1. Oktober 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866710267
ISBN-13: 978-3866710269
Aufmerksam auf das Buch bin ich durch das Internet geworden. Es hatte viele gute Kritiken und wurde vorallem jungen Autoren sehr empfohlen. zum Geburstag habe ich es dann auch bekommen und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden. :)
Klappentext:
"Die Wörterwerkstatt von Sylvia Englert ist das ideale Arbeitsmittel für alle jungen Leseratten und Hobbyautoren. Wie komme ich zu Ideen? Wie baue ich meine Geschichte auf? Was für Schreibstile gibt es? Diese und viele, viele weitere Fragen werden in diesem Buch beantwortet, ohne >Kochrezepte< zu bieten. Zahlreiche Beispiele wechseln mit gut verdaulicher Theorie ab, gewürzt wird das ganze mit Übungen und Anregungen für das eigene Schreiben."
Die Autorin
(Ich zitiere wieder den Buchtext^^)
Sylvia Englert hat Germanistik, Anglistik und Amerikanistik studiert und als Lektorin in einem Verlag gearbeitet. Sie ist Autorin zahlreicher Sachbücher für Jugendliche und Erwachsene. Unter dem Pseudonym Katja Brandis hat sie bislang 10 erfolgreiche Jugendromane aus dem bereich Fantasy und Abenteuer veröffentlicht.
Meine Meinung
Es geht ja nicht darum, dass ich möglichst viel von dem Buch abschreibe, sondern was ich davon halte.
Die Wörterwerkstatt ist eine sehr gute Grundlektüre, die für jeden Hobbyautor geeignet ist. Egal WAS man schreibt, man findet ideen, Tipps, aber auch eigene Erfahrungen der Autorin. Mir ist durch das Buch ersteinmal bewusst geworden, wieviele Facetten es beim Schreiben gibt und ich habe mich direkt mal an ein paar neue Dinge gewagt (Gedichte *hust*). Es macht einfach Spaß neues auszuprobieren.
Außerdem wird im Buch darauf eingegangen, was mit den Texten passieren kann. Ihre Ideen Rückmeldungen zu bekommen, habe ich ausprobiert und es hat super funktioniert.
Was mir außerdem gefallen hat, dass sie zwar dem Schreiber Mut macht, aber immer klar sagt wie schwer es ist ein Buch zu veröffentlichen und als Autor zu leben.
Mit Hilfe des Anhangs, der aus verschiedenen Adressen und Wettbewerben besteht bin ich auf neue Seiten gestoßen, die mir ebenfalls sehr geholfen haben.
Fazit: Das Buch ist ein echter Muss, für jeden Hobbyautor. Die Infos sind breitflächig und doch detalliert, ohne dabei langweilig zu werden.
Buchdaten
Broschiert: 300 Seiten
Verlag: Autorenhaus; Auflage: Aktualisierte Neuauflage (1. Oktober 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866710267
ISBN-13: 978-3866710269
Geplantes Schreiben vs. Ungeplantes Schreiben
Die ständige Diskussion. Soll man einen Roman planen, oder nicht? Die Meinungen gehen da immer etwas auseinander. Meiner Ansicht nach muss jeder Autor das finden, was für ihn am besten ist. Doch wie weiss man was am besten ist? Am einfachsten geht das natürlich mit Ausprobieren. Oder man liest sich das VS durch ^^ Und entscheidet, was wohl eher einem selbst entspricht. (oder so ^^) Denn: Planen oder Nichtplanen, das ist hier die Frage! xD
Snow White: Ich bin die Planerin in unserer Diskussion.
Myri: Und ich die Drauflosschreiberin ^^
Snow White: Ich finde, wenn man einfach drauf losschreibt, kann es häufig passieren, dass man den roten Faden verliert und die Geschichte ein einziges durcheinander wird.
Myri: Ich habe es bisher einmal mit Planen versucht. Ich habe nicht einmal den Prolog beendet.
Snow White: Warum? Was genau stört dich beim planen?
Myri: Eigentlich stört es mich ja nicht. Nur, wenn im Kopf die ganze Geschichte durchgehe, wird mir beim Schreiben ja langweilig... und sobald ich mal einen Einfall habe, der nicht ins Konzept passt, ist alles über den Haufen geworfen. Die ganze Planung für nichts. Ausserdem wo bleibt da die Spannung?
Snow White: Es ist ja nicht so, dass der Leser die Planung bemerkt. Man kann auch Spannung planen, durch Überraschungsmomente. Dem Leser ist ja egal, ob der Autor das spontan schrieb oder vorher ausgetüftelt hat.
Myri: Ich meinte eigentlich die Spannung, während des Schreibens. Ich selbst muss mich ja auch irgendwie motivieren weiterzuschreiben. Wenn ich noch nicht weiss, was passiert. Macht das Schreiben doch viel mehr Spass, als wenn du es nicht weisst. Darum hör ich auch immer bei den spannendsten Momenten auf. Um sicherzugehen, dass ich auch weiterschreibe =)
Snow White: Wenn man einfach drauf losschreibt, kann es passieren, dass man sehr schnell festhängt. Bei einer Vorstruktur kann man die Worte einfach fließen lassen, man muss sich nicht nebenbei noch überlegen, wie es weitergeht. Wenn ich schreibe, dann habe ich einen Punkt im Kopf den ich unbedingt erreichen möchte, das hält die Spannung bei Struktur.
Myri: Und was machst du, wenn du eine Szene schreibst, die der ganzen Story eine neue Wendung gibt? Was wenn der Punkt nicht mehr passt? Dann musst du dir einen neuen überlegen etc. Das ist einer der Gründe, warum ich aufgegeben habe, irgendetwas zu planen. Es bringt sowieso nichts. Und ich muss sagen, bisher bin ich selbst mit Unplanung ans Ende eines Projekts gekommen...
Snow White: Eine Planung ist immer gut durchdacht und nicht gerade mal hingeschrieben. Wenn mir beim Schreiben etwas neues in den Sinn kommt, wird die Idee sofort festgehalten. Wenn ich sie so wichtig finde, dass sie in die Geschichte rein muss, kann es schonmal vorkommen, dass ich umplane. Aber auch das gehört zu Planung^^
Myri: Und das findest du erfüllend? Ich meine, findest du es dann noch schön, deinen Plan bloss umzusetzen, also alles nochmals aufzuschreiben? Kommt dir das Schreiben dann nicht wie Arbeit vor? Manchmal les ich es mir durch, was Leute so alles planen und frage mich dann: Wo bleibt da der Spass? Da ist das Planen ja amüsanter als das aufschreiben. So war es bei mir. Und weil der Plan schon so detailiert war, hatte ich am Ende das Gefühl, den ganzen Roman geschrieben zu haben und die Motivation mich hinzusetzen war etwa der Motivation gleich, die ich für meine Mathehausaufgaben (die ich übrigens nie mache) aufbringen kann...
Snow White: Noch jemand der nie Mathe macht *hust* wenn man plant, ist das sofort mit gewissen Zielen verbunden. Mir macht es Spaß ein Ziel vor Augen zu haben, auf das ich hinarbeite. Ich denke mir eine Struktur aus und anschließend hauche ich ihr Leben ein. Das macht mir persönlich Spaß, da ich mich meist richtig darauf freue mit den erdachten Charakteren zu spielen und sie in gewisse Handlungen zu schicken. Außerdem heißt planen ja nicht, dass das ganze Buch bis ins detail ausgearbeitet ist.
Myri: Scheiss Mathe was ;P *räusper* ähm okay, zurück zum Thema. Okay, jetzt hast du meinen wunden Punkt getroffen... Die Charas werden selbst bei mir geplant... Da muss man ja wissen, auf was für Leute man sich einlässt. Die kenn ich meistens sogar bis ins kleinste Detail (mit Geburtstag -.-''). Da wird nix dem Zufall überlassen. Man stürzt sich ja auch nicht mit wildfremden ins Abenteuer, wenn man was schaffen will. =) Snow White, ist es tatsächlich so, dass wir einen Punkt gefunden haben? Wo wir uns einig sind? o.O
Snow White: Das muss für die Ewigkeit festgehalten werden. :D
Zwischenfazit: Seine Charaktere muss man kennen, man kann keine Geschichte über Personen schreiben, von denen man nur den Namen weiß.
Nine: Ja, das ist wirklich nicht schlecht :) Ich persönlich plane auch alles (außer Kurzgeschichten^^). Aber planen heißt ja nun wirklich nicht, dass man alles auch wirklich so ausführt, es ist mehr so ein "Die Gedanken sehr weit schweifen lassen", wenn man versteht was ich meine. Ich könnte gar nicht ohne dieses bisschen Kontrolle mich ans Schreiben von längeren Projekten machen. Fehlt dir das dann nicht manchmal, Myri?
Myri: Fehlen? Ich bin Dustin! [haha Insider^^] Nein, ehrlich gesagt bin ich ein sehr willkürliches Schicksal, dass seine Opfer gerne leiden lässt *muhaha* Ausserdem finde ich die Gedanken auf einen Punkt konzentriert besser, als in weiter Ferne, wo ich sie ja noch nicht brauchen kann... ob es vielleicht daran liegt, dass ich nicht planen kann? Ich bin soooo ein ungeduldiger Mensch.
Nine: Danke für den Insider :D
Myri: Hihi Bitte bitte =D Hmm... gibts irgendwas, wo wir uns auch drauf einigen könnten, dass man es nicht planen darf? Irgendein Zwischenfazit, das auch für mich ist?
Snow White: Ich persönlich habe immer ein wenig Angst, dass die Geschichte dort landet, wo ich sie überhaupt nicht haben möchte. deswegen bremse ich mich auch schonmal aus und hebe mir bestimmte Dinge für andere Projekte auf. (Ihr löscht mich die ganze Zeit *böse guck*)
Nine: Ich würde sagen, dass man das Schreiben nicht planen darf. Denn es gibt immer irgendwelche Durststrecken, egal wie sehr man auch den Inhalt eines Projektes vor Augen hat.
Snow White: Man kann nicht alles planen und man sollte neue Ideen auch zulassen.
Myri: Danke, Snow! Das halten wir fest! *freu*
Zwischenfazit (II.): Man kann nicht alles Planen! Neue Ideen müssen immer Platz haben! Sont büsst man das ein, was man doch eigentlich zeigen will: Kreativität!
Lolabee: Ich kann nicht schreiben, wenn ich nicht alles ganz genau geplant habe. Anders geht es nicht. Dabei verliere ich jedoch nicht die Lust an meiner Geschichte, ich will mich beim Schreiben nur einfach aufs Schreiben konzentrieren und nicht darauf, was als nächstes passieren könnte. Bevor ich beginne, meinen Roman zu schreiben, muss ich alles ausgearbeitet haben, dafür habe ich eine lange Phase des Plottens und Planens, in der viele neue Ideen entstehen und einfließen. Zwar ändert sich danach auch noch etwas, aber meiner Meinung nach sollte man zumindest wissen, wo man am Ende hin will.
Fazit: Planen oder nicht planen. Genau festlegen, muss es jeder für sich selbst, aber ein paar Dinge sollte jeder Autor beachten, z.B. Charaktere benötigen auf jeden Fall eine gewissen Planung. Allerdings verlieren manche den Spaß an der Umsetzung, wenn sie sich zu sehr festlegen, alles bis ins Detail ausarbeiten und neue Ideen können immer kommen, wie man mit ihnen umgeht muss dann jeder für sich heraus finden.
Eine richtige Lösung gibt es also nicht, Wolfang Hohlbein zum Beispiel schreibt einfach, Kai Meyer plant alles ganz genau, bevor er damit anfängt und beide haben Erfolg mit ihren Methoden. Ob geplant, ungeplant oder irgendetwas dazwischen, am besten probiert man aus, was für einen selbst am besten funktioniert.
Snow White: Ich bin die Planerin in unserer Diskussion.
Myri: Und ich die Drauflosschreiberin ^^
Snow White: Ich finde, wenn man einfach drauf losschreibt, kann es häufig passieren, dass man den roten Faden verliert und die Geschichte ein einziges durcheinander wird.
Myri: Ich habe es bisher einmal mit Planen versucht. Ich habe nicht einmal den Prolog beendet.
Snow White: Warum? Was genau stört dich beim planen?
Myri: Eigentlich stört es mich ja nicht. Nur, wenn im Kopf die ganze Geschichte durchgehe, wird mir beim Schreiben ja langweilig... und sobald ich mal einen Einfall habe, der nicht ins Konzept passt, ist alles über den Haufen geworfen. Die ganze Planung für nichts. Ausserdem wo bleibt da die Spannung?
Snow White: Es ist ja nicht so, dass der Leser die Planung bemerkt. Man kann auch Spannung planen, durch Überraschungsmomente. Dem Leser ist ja egal, ob der Autor das spontan schrieb oder vorher ausgetüftelt hat.
Myri: Ich meinte eigentlich die Spannung, während des Schreibens. Ich selbst muss mich ja auch irgendwie motivieren weiterzuschreiben. Wenn ich noch nicht weiss, was passiert. Macht das Schreiben doch viel mehr Spass, als wenn du es nicht weisst. Darum hör ich auch immer bei den spannendsten Momenten auf. Um sicherzugehen, dass ich auch weiterschreibe =)
Snow White: Wenn man einfach drauf losschreibt, kann es passieren, dass man sehr schnell festhängt. Bei einer Vorstruktur kann man die Worte einfach fließen lassen, man muss sich nicht nebenbei noch überlegen, wie es weitergeht. Wenn ich schreibe, dann habe ich einen Punkt im Kopf den ich unbedingt erreichen möchte, das hält die Spannung bei Struktur.
Myri: Und was machst du, wenn du eine Szene schreibst, die der ganzen Story eine neue Wendung gibt? Was wenn der Punkt nicht mehr passt? Dann musst du dir einen neuen überlegen etc. Das ist einer der Gründe, warum ich aufgegeben habe, irgendetwas zu planen. Es bringt sowieso nichts. Und ich muss sagen, bisher bin ich selbst mit Unplanung ans Ende eines Projekts gekommen...
Snow White: Eine Planung ist immer gut durchdacht und nicht gerade mal hingeschrieben. Wenn mir beim Schreiben etwas neues in den Sinn kommt, wird die Idee sofort festgehalten. Wenn ich sie so wichtig finde, dass sie in die Geschichte rein muss, kann es schonmal vorkommen, dass ich umplane. Aber auch das gehört zu Planung^^
Myri: Und das findest du erfüllend? Ich meine, findest du es dann noch schön, deinen Plan bloss umzusetzen, also alles nochmals aufzuschreiben? Kommt dir das Schreiben dann nicht wie Arbeit vor? Manchmal les ich es mir durch, was Leute so alles planen und frage mich dann: Wo bleibt da der Spass? Da ist das Planen ja amüsanter als das aufschreiben. So war es bei mir. Und weil der Plan schon so detailiert war, hatte ich am Ende das Gefühl, den ganzen Roman geschrieben zu haben und die Motivation mich hinzusetzen war etwa der Motivation gleich, die ich für meine Mathehausaufgaben (die ich übrigens nie mache) aufbringen kann...
Snow White: Noch jemand der nie Mathe macht *hust* wenn man plant, ist das sofort mit gewissen Zielen verbunden. Mir macht es Spaß ein Ziel vor Augen zu haben, auf das ich hinarbeite. Ich denke mir eine Struktur aus und anschließend hauche ich ihr Leben ein. Das macht mir persönlich Spaß, da ich mich meist richtig darauf freue mit den erdachten Charakteren zu spielen und sie in gewisse Handlungen zu schicken. Außerdem heißt planen ja nicht, dass das ganze Buch bis ins detail ausgearbeitet ist.
Myri: Scheiss Mathe was ;P *räusper* ähm okay, zurück zum Thema. Okay, jetzt hast du meinen wunden Punkt getroffen... Die Charas werden selbst bei mir geplant... Da muss man ja wissen, auf was für Leute man sich einlässt. Die kenn ich meistens sogar bis ins kleinste Detail (mit Geburtstag -.-''). Da wird nix dem Zufall überlassen. Man stürzt sich ja auch nicht mit wildfremden ins Abenteuer, wenn man was schaffen will. =) Snow White, ist es tatsächlich so, dass wir einen Punkt gefunden haben? Wo wir uns einig sind? o.O
Snow White: Das muss für die Ewigkeit festgehalten werden. :D
Zwischenfazit: Seine Charaktere muss man kennen, man kann keine Geschichte über Personen schreiben, von denen man nur den Namen weiß.
Nine: Ja, das ist wirklich nicht schlecht :) Ich persönlich plane auch alles (außer Kurzgeschichten^^). Aber planen heißt ja nun wirklich nicht, dass man alles auch wirklich so ausführt, es ist mehr so ein "Die Gedanken sehr weit schweifen lassen", wenn man versteht was ich meine. Ich könnte gar nicht ohne dieses bisschen Kontrolle mich ans Schreiben von längeren Projekten machen. Fehlt dir das dann nicht manchmal, Myri?
Myri: Fehlen? Ich bin Dustin! [haha Insider^^] Nein, ehrlich gesagt bin ich ein sehr willkürliches Schicksal, dass seine Opfer gerne leiden lässt *muhaha* Ausserdem finde ich die Gedanken auf einen Punkt konzentriert besser, als in weiter Ferne, wo ich sie ja noch nicht brauchen kann... ob es vielleicht daran liegt, dass ich nicht planen kann? Ich bin soooo ein ungeduldiger Mensch.
Nine: Danke für den Insider :D
Myri: Hihi Bitte bitte =D Hmm... gibts irgendwas, wo wir uns auch drauf einigen könnten, dass man es nicht planen darf? Irgendein Zwischenfazit, das auch für mich ist?
Snow White: Ich persönlich habe immer ein wenig Angst, dass die Geschichte dort landet, wo ich sie überhaupt nicht haben möchte. deswegen bremse ich mich auch schonmal aus und hebe mir bestimmte Dinge für andere Projekte auf. (Ihr löscht mich die ganze Zeit *böse guck*)
Nine: Ich würde sagen, dass man das Schreiben nicht planen darf. Denn es gibt immer irgendwelche Durststrecken, egal wie sehr man auch den Inhalt eines Projektes vor Augen hat.
Snow White: Man kann nicht alles planen und man sollte neue Ideen auch zulassen.
Myri: Danke, Snow! Das halten wir fest! *freu*
Zwischenfazit (II.): Man kann nicht alles Planen! Neue Ideen müssen immer Platz haben! Sont büsst man das ein, was man doch eigentlich zeigen will: Kreativität!
Lolabee: Ich kann nicht schreiben, wenn ich nicht alles ganz genau geplant habe. Anders geht es nicht. Dabei verliere ich jedoch nicht die Lust an meiner Geschichte, ich will mich beim Schreiben nur einfach aufs Schreiben konzentrieren und nicht darauf, was als nächstes passieren könnte. Bevor ich beginne, meinen Roman zu schreiben, muss ich alles ausgearbeitet haben, dafür habe ich eine lange Phase des Plottens und Planens, in der viele neue Ideen entstehen und einfließen. Zwar ändert sich danach auch noch etwas, aber meiner Meinung nach sollte man zumindest wissen, wo man am Ende hin will.
Fazit: Planen oder nicht planen. Genau festlegen, muss es jeder für sich selbst, aber ein paar Dinge sollte jeder Autor beachten, z.B. Charaktere benötigen auf jeden Fall eine gewissen Planung. Allerdings verlieren manche den Spaß an der Umsetzung, wenn sie sich zu sehr festlegen, alles bis ins Detail ausarbeiten und neue Ideen können immer kommen, wie man mit ihnen umgeht muss dann jeder für sich heraus finden.
Eine richtige Lösung gibt es also nicht, Wolfang Hohlbein zum Beispiel schreibt einfach, Kai Meyer plant alles ganz genau, bevor er damit anfängt und beide haben Erfolg mit ihren Methoden. Ob geplant, ungeplant oder irgendetwas dazwischen, am besten probiert man aus, was für einen selbst am besten funktioniert.
[Tipp] Ablenkung ist die beste Inspiration
Also, hier kommt unser erster Tipp, wenns um das liebe Schreiben geht.
Viele wollen sich zwingen, wenn sie mal bei einem Text nicht weiterkommen, zu schreiben. Sie denken die ganze Zeit nur daran und verkrampfen sich so sehr darauf, dass sie einfach irgendwann nicht mehr schreiben können. Sie wollen unbedingt sofort einen Bestseller schaffen.
Ein Text muss fließen, wenn ihr euch zwingt weiter zu schreiben, merkt der Leser das sehr schnell.
Dann hilft nur eins: Weg mit dem Block/Computer oder was auch immer und raus gehen, mit Freunden treffen, lesen, Filme gucken oder irgendetwas anderes, was einen ablenkt.
Und bald werden sich auch die Ideen wieder schön in den Köpfen tummeln :)
Ihr könnt euch auch einfach an euren Lieblingsplatz setzen und über die Dinge nachdenken, die euch gerade in den Sinn kommen. Egal, was es ist, es ist bestimmt einen Gedanken wert. Oft kommt man dann auf Dinge, über die man nie nachgedacht hätte.
Was auch helfen könnte, ist einfach ein neues Dokument zu öffnen, ein neues Blatt Papier zu nehmen und einfach draufloszuschreiben. Womöglich entstehen dabei äusserst seltsame, amüsante, verrückte Texte wie hier, aber meistens kurbelt es die Fantasie enorm an und danach klappt das Schreiben wieder. Versucht einfach, den Stift nicht abzusetzen, nicht darauf zu achten, was ihr schreibt. Die Übung eignet sich auch gut als Einstieg zum richtigen Schreiben.
Und wenn das mit dem Schreiben noch immer nicht klappt, sucht euch einfach einige Worte aus, je zusammenhangloser, desto besser. Vielleicht sagt ihr jemandem in eurer Umgebung er soll euch 5 Begriffe nennen die ihm gerade in den Sinn kommen.
Und nun, schreibt einen Text, in dem genau diese Worte vorkommen. Egal, wie verrückt, egal wie zusammenhanglos, einfach schreiben.
Vielleicht ist genau die große Inspiration dabei, die ihr gerade braucht.
Viele wollen sich zwingen, wenn sie mal bei einem Text nicht weiterkommen, zu schreiben. Sie denken die ganze Zeit nur daran und verkrampfen sich so sehr darauf, dass sie einfach irgendwann nicht mehr schreiben können. Sie wollen unbedingt sofort einen Bestseller schaffen.
Ein Text muss fließen, wenn ihr euch zwingt weiter zu schreiben, merkt der Leser das sehr schnell.
Dann hilft nur eins: Weg mit dem Block/Computer oder was auch immer und raus gehen, mit Freunden treffen, lesen, Filme gucken oder irgendetwas anderes, was einen ablenkt.
Und bald werden sich auch die Ideen wieder schön in den Köpfen tummeln :)
Ihr könnt euch auch einfach an euren Lieblingsplatz setzen und über die Dinge nachdenken, die euch gerade in den Sinn kommen. Egal, was es ist, es ist bestimmt einen Gedanken wert. Oft kommt man dann auf Dinge, über die man nie nachgedacht hätte.
Was auch helfen könnte, ist einfach ein neues Dokument zu öffnen, ein neues Blatt Papier zu nehmen und einfach draufloszuschreiben. Womöglich entstehen dabei äusserst seltsame, amüsante, verrückte Texte wie hier, aber meistens kurbelt es die Fantasie enorm an und danach klappt das Schreiben wieder. Versucht einfach, den Stift nicht abzusetzen, nicht darauf zu achten, was ihr schreibt. Die Übung eignet sich auch gut als Einstieg zum richtigen Schreiben.
Und wenn das mit dem Schreiben noch immer nicht klappt, sucht euch einfach einige Worte aus, je zusammenhangloser, desto besser. Vielleicht sagt ihr jemandem in eurer Umgebung er soll euch 5 Begriffe nennen die ihm gerade in den Sinn kommen.
Und nun, schreibt einen Text, in dem genau diese Worte vorkommen. Egal, wie verrückt, egal wie zusammenhanglos, einfach schreiben.
Vielleicht ist genau die große Inspiration dabei, die ihr gerade braucht.
Inspirationen zum Schreiben
Wer kennt das Gefühl nicht, man sitzt vor dem Laptop und starrt ein leeres Dokument an. Oder man kaut auf seinem Stift herum, weil die Worte einfach nicht aufs Papier wollen.
Uns geht das genauso, wie euch, deswegen erstellen wir hier eine Liste mit verschiedenen Dingen die inspirieren.
(Wir werden nicht verlinken, da das zu urheberrechtlichen Problemen führen könnte.)
Musik: (Sucht die Titel einfach in Youtube)
Ich glaube ich spreche für die anderen Blogger mit, wenn ich sage, dass Musik inspiriert. Hier einige Beispiele:
Two Steps from Hell
Helen Jane Long
One Day
To Dust
Expression
Out of it All
Pierce the veil
Stay Away From My Friends
Disasterology
Secondhand Serenade
Never Too Late
Why
Stranger
Goodbye
Last Time
Linkin Park
Leave out All The Rest
She Couldn't
No More Sorrow
The Goo Goo Dolls - Irish
The Last Goodnight
The Cinematic
Außerdem lohnen sich auch viele Soundtracks. Wenn ihr an einer spannenden Szene schreibt, in der zB. gerade eine Verfolgungsjagd stattfindet, dann inspieriert die Musik eines Actionfilms durchaus.
Natürlich kann man hier nicht alle Titel auflisten, die einen inspirieren. Jeder wird von einem anderen Lied in einer bestimmten Situation inspiriert.
Bücher:
Bücher können auch inspirieren, damit meine ich aber nicht abschreiben;)
Sofies Welt
Bevor ich sterbe
Die Chroniken von Narnia
Austernfischer
Das Mädchen am Rio Paraiso
Artikel in Zeitungen/Zeitschriften oder die neuesten Nachrichten können auch sehr inspirierend sein.
Filme:
Sleepy Hollow [Hat mich vor allem durch die Kostüme und die Harmonie der Schauspieler echt beeindruckt]
Forrest Gump [Vor allem die Musik hat mich oft berührt und inspiriert.]
Die fabelhafte Welt der Amelie [inspiriert mich vor allem wegen der Musik und dem Charakter Amelies :)]
Veronika beschließt zu sterben [bewegende Bilder und eine Art Ode an das Leben, wenn man es verloren glaubt]
Die Geisha [Diese Bilder sind alle so unglaublich! Man schaut sich den Film an und die Ideen sprudeln nur so!]
Dogville
Sin City
Zitate:
Ich weiß nicht, ob das bei jedem so ist, aber ich finde Zitate inspirierend^^
Frei nach dem Motto; Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)
Bilder/ Fotos:
Es gibt ganz tolle Fotos, die nur so vor Ideen sprühen.
Wir dürfen hier leider keine posten, aber macht euch doch einmal selber auf die Suche, unter Stichworten wie Landschaften, Wasser, Farbspiele etc. findet ihr viele tolle Bilder.
Uns geht das genauso, wie euch, deswegen erstellen wir hier eine Liste mit verschiedenen Dingen die inspirieren.
(Wir werden nicht verlinken, da das zu urheberrechtlichen Problemen führen könnte.)
Musik: (Sucht die Titel einfach in Youtube)
Ich glaube ich spreche für die anderen Blogger mit, wenn ich sage, dass Musik inspiriert. Hier einige Beispiele:
Two Steps from Hell
Helen Jane Long
One Day
To Dust
Expression
Out of it All
Pierce the veil
Stay Away From My Friends
Disasterology
Secondhand Serenade
Never Too Late
Why
Stranger
Goodbye
Last Time
Linkin Park
Leave out All The Rest
She Couldn't
No More Sorrow
The Goo Goo Dolls - Irish
The Last Goodnight
The Cinematic
Außerdem lohnen sich auch viele Soundtracks. Wenn ihr an einer spannenden Szene schreibt, in der zB. gerade eine Verfolgungsjagd stattfindet, dann inspieriert die Musik eines Actionfilms durchaus.
Natürlich kann man hier nicht alle Titel auflisten, die einen inspirieren. Jeder wird von einem anderen Lied in einer bestimmten Situation inspiriert.
Bücher:
Bücher können auch inspirieren, damit meine ich aber nicht abschreiben;)
Sofies Welt
Bevor ich sterbe
Die Chroniken von Narnia
Austernfischer
Das Mädchen am Rio Paraiso
Artikel in Zeitungen/Zeitschriften oder die neuesten Nachrichten können auch sehr inspirierend sein.
Filme:
Sleepy Hollow [Hat mich vor allem durch die Kostüme und die Harmonie der Schauspieler echt beeindruckt]
Forrest Gump [Vor allem die Musik hat mich oft berührt und inspiriert.]
Die fabelhafte Welt der Amelie [inspiriert mich vor allem wegen der Musik und dem Charakter Amelies :)]
Veronika beschließt zu sterben [bewegende Bilder und eine Art Ode an das Leben, wenn man es verloren glaubt]
Die Geisha [Diese Bilder sind alle so unglaublich! Man schaut sich den Film an und die Ideen sprudeln nur so!]
Dogville
Sin City
Zitate:
Ich weiß nicht, ob das bei jedem so ist, aber ich finde Zitate inspirierend^^
Frei nach dem Motto; Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)
Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch. (Franz Grillparzer)
So einfach wie möglich, aber nicht einfacher!
Albert Einstein
Albert Einstein
Ich weiss, dass ich nichts weiss, und darum weiss ich mehr, als andere wissen.
Sokrates
Sokrates
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bilder/ Fotos:
Es gibt ganz tolle Fotos, die nur so vor Ideen sprühen.
Wir dürfen hier leider keine posten, aber macht euch doch einmal selber auf die Suche, unter Stichworten wie Landschaften, Wasser, Farbspiele etc. findet ihr viele tolle Bilder.
Goldene Briefe
Ich tue es Myri dann mal gleich und erzähle ebenfalls über mein Projekt.
Angefangen hat es mit einer Kurzgeschichte, daraus wurde eine Idee und jetzt ist es ein Roman (zumindest zu 70 %, der Rest fehlt noch^^)
Die Kurzgeschichte, ein Abschiedsbrief einer Drogenabhängigen, ist schon ziemlich alt und ich hatte sie mal für einen Wettbewerb geschrieben. Und als mir dann eines wunderschönen Sommertages xD das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" in die Hände viel (das ich es gelesen hatte, war schon etwas länger her^^) wurde daraus die Idee, nicht nur den Abschied des Mädchens sondern ihr restliches Leben in Briefen zu beschreiben. Zwischendurch gab es immer wieder Wochen in denen ich gar nichts schrieb, weil ich keine Lust hatte, aber jetzt ist das Ziel den Roman fertig zu bekommen wieder da und ich schreibe fleissig weiter :D Einen Klappentext habe ich auch noch für euch:-)
Klappentext
Dieser Brief ist an alle, die denken er wäre für sie.
Wenn ihr dieses Papier in den Händen haltet, werde ich nicht mehr bei euch sein. Ich werde irgendwo in einem dreckigen Klo liegen, die Spritze noch im Arm.
Ich habe mich selbst vor die Wahl gestellt, entziehen oder Goldener Schuss.
Wenn ihr denkt, Entzug, das ist doch klar, dann habt ihr nicht weit genug gedacht. Wofür hätte ich ein neues Leben anfangen sollen?
Ich hatte niemanden, der mich nahm, wie ich war, ich hatte keine Ausbildung, ich hatte keine wahren Freunde, ich hatte nichts. Warum sollte ich also diesen Weg nehmen??? Ein Weg, der eigentlich keiner ist, der endet bevor man ihn gegangen ist? Warum sollte ich? Ich hatte keinen Grund für diesen Weg.
Warum ich mich überhaupt ändern möchte? Mein Leben kann nicht so weiter gehen, wie es ist, mein Körper ist nur noch eine Hülle. Ich bin kaputt, wenn nichts passiert, werde ich entweder an einer kaputten Leber sterben oder verhungern, weil mein Körper nur noch Drogen verträgt.
Vielleicht wird es keiner verstehen, aber ich habe so entschieden. Ich werde sterben, ganz sang- und klanglos irgendwo in der Stadt. Niemand wird mich vermissen und ich hoffe, ich werde glücklich. Was nach dem Tod kommt, weiß ich nicht, aber schlechter als jetzt, kann es nicht werden.
Trotzdem danke ich allen, die mir in irgendeiner Weise geholfen haben.
Eure Tessa
Dann wären da noch verschiedene weitere Texte und Romane, an denen ich arbeite, aber mehr so nebenbei und nur ab und zu:-)
Mehr zu dem Projekt, habe ich auf der Seite Hierschreibenwir hochgeladen. Dort kann man das ganze finden: Goldene Briefe
Liebe Grüße und noch schöne Ferien
Snow White
Angefangen hat es mit einer Kurzgeschichte, daraus wurde eine Idee und jetzt ist es ein Roman (zumindest zu 70 %, der Rest fehlt noch^^)
Die Kurzgeschichte, ein Abschiedsbrief einer Drogenabhängigen, ist schon ziemlich alt und ich hatte sie mal für einen Wettbewerb geschrieben. Und als mir dann eines wunderschönen Sommertages xD das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" in die Hände viel (das ich es gelesen hatte, war schon etwas länger her^^) wurde daraus die Idee, nicht nur den Abschied des Mädchens sondern ihr restliches Leben in Briefen zu beschreiben. Zwischendurch gab es immer wieder Wochen in denen ich gar nichts schrieb, weil ich keine Lust hatte, aber jetzt ist das Ziel den Roman fertig zu bekommen wieder da und ich schreibe fleissig weiter :D Einen Klappentext habe ich auch noch für euch:-)
Klappentext
Dieser Brief ist an alle, die denken er wäre für sie.
Wenn ihr dieses Papier in den Händen haltet, werde ich nicht mehr bei euch sein. Ich werde irgendwo in einem dreckigen Klo liegen, die Spritze noch im Arm.
Ich habe mich selbst vor die Wahl gestellt, entziehen oder Goldener Schuss.
Wenn ihr denkt, Entzug, das ist doch klar, dann habt ihr nicht weit genug gedacht. Wofür hätte ich ein neues Leben anfangen sollen?
Ich hatte niemanden, der mich nahm, wie ich war, ich hatte keine Ausbildung, ich hatte keine wahren Freunde, ich hatte nichts. Warum sollte ich also diesen Weg nehmen??? Ein Weg, der eigentlich keiner ist, der endet bevor man ihn gegangen ist? Warum sollte ich? Ich hatte keinen Grund für diesen Weg.
Warum ich mich überhaupt ändern möchte? Mein Leben kann nicht so weiter gehen, wie es ist, mein Körper ist nur noch eine Hülle. Ich bin kaputt, wenn nichts passiert, werde ich entweder an einer kaputten Leber sterben oder verhungern, weil mein Körper nur noch Drogen verträgt.
Vielleicht wird es keiner verstehen, aber ich habe so entschieden. Ich werde sterben, ganz sang- und klanglos irgendwo in der Stadt. Niemand wird mich vermissen und ich hoffe, ich werde glücklich. Was nach dem Tod kommt, weiß ich nicht, aber schlechter als jetzt, kann es nicht werden.
Trotzdem danke ich allen, die mir in irgendeiner Weise geholfen haben.
Eure Tessa
Dann wären da noch verschiedene weitere Texte und Romane, an denen ich arbeite, aber mehr so nebenbei und nur ab und zu:-)
Mehr zu dem Projekt, habe ich auf der Seite Hierschreibenwir hochgeladen. Dort kann man das ganze finden: Goldene Briefe
Liebe Grüße und noch schöne Ferien
Snow White
Twilight oder was wir daraus lernen
Kaum ein Buch hat es geschafft solch einen Hype auszulösen und gleichzeitig so kontrovers diskutiert zu werden. Heute beschäftigen wir uns mit dem Phänomen Twilight, was können wir als Schriftsteller daraus lernen?
Snow White: Ehrlich gesagt, ich verstehe den ganzen Hype um die Twilight- Romane nicht. Nachdem mich meine Freundinnen immer wieder dazu gedrängt haben, habe ich es im zweiten Anlauf bis in die Mitte des 2. Bandes geschafft. Zu einem Buch gehört auch immer eine Handlung mit Konflikten, selbst mit Lupe habe ich die nicht gefunden.
Lolabee: In gewisser Weise verstehe ich das durchaus, Qualität und Popularität sind eben nicht unbedingt abhängig voneinander. Die Romane geben einer bestimmten Zielgruppe von Lesern, was sie wollen. Als Schriftsteller, der auch literarischen Ansprüchen genügen will, kann man da leider nur den Kopf schütteln. Ich habe alle Bücher gelesen, zuerst recht angetan, dann wurden sie aber immer schlechter und ich habe immer mehr Schwächen entdeckt.
Yuvi: Aber kann Literatur nicht einfach nur unterhaltend sein? Wenn man in der Geschichte abtauchen kann, für eine Weile darin leben, reicht das nicht? Es unterscheiden sich eben die Geschmäcker, ich kann dort sehr wohl eine Handlung mit Konflikten erkennen.
Die Bücher gehören sicher nicht zu meinen Lieblingsbüchern, aber ich fand sie weder einschläfernd noch langweilig, sondern durchaus unterhaltsam (außer die Jacob-Teile) und ich hab sie, auf englisch wohlgemerkt, auch gerne gelesen.
Lolabee: Der Konflikt besteht in Edwards ewigem Leiden, denn er ist ja so gefährlich in seiner glitzernden Vampirmacht, und er war ja mal so böse, als er Menschenblut trank. Das hätte ein Konflikt sein können, aber die Autorin relativiert das sofort, indem sie ihn zu einem geläuterten Helden mit gutem Herz machen, der nur böse Menschen tötete und das alles taucht auch nur an einer Stelle auf. Konflikte sucht man da wirklich mit der Lupe, meistens sind es nichts weiter als Alibi-Konflikte, die über andere Schwächen nicht hinweg helfen.
Natürlich kann man sich auch nur unterhalten lassen, aber dann soll niemand behaupten, Twilight wäre ein gutes Buch.
Snow White: Also ich werde nicht unterhalten, wenn ich hunderte von seitenlang immer dasselbe in unterschiedlicher Verpackung vorgesetzt bekomme.
Lolabee: Ein großes Problem sind meiner Meinung nach die Charaktere. Das ganze Szenario an sich ist schon auf Klischees gebaut, ganz im ernst, diese "Vampire" sind einfach ein wenig zu perfekt.
Snow White: Gut und Böse sind einfach zu klar strukturiert, man erkennt sofort wer zu welcher Seite gehört.
Yuvi: Man kann aber auch über all das hinweg sehen, so lange man beim Lesen mit den Figuren mitfühlen kann, lachen und weinen. Natürlich muss man das Ganze nicht als Weltklasseliteratur bezeichnen, aber ich finde schon, dass man einem Buch anerkennen kann, dass Menschen mitfühlen können.
Lolabee: Mit einem Haufen Mary Sues kann man irgendwann nicht mehr mitfühlen, nur wenn man sich eben wünscht, genau so zu sein. Ich konnte nicht mitfühlen, der Mangel an Qualität hat mich irgendwann nur noch genervt, genauso wie Bella. An diesem Punkt kann man viel von den Büchern lernen, denn so sollte man es echt nicht machen.
Snow White: In einem Buch fühlt man nur mit Personen mit, die man entweder mag, die man versteht oder bei denen man auf die Reaktion gespannt ist. Ich finde Bella langweilig und klischeehaft, von daher interessiert sie mich nicht wirklich.
Ich denke auch, dass Twilight weder zur Aufklärung noch sonst was beiträgt, eher das Gegenteil erreicht. Und es gibt sehr gute Bücher darüber, wo es hauptsächlich um Liebe geht, die nicht so einschläfernd sind.
Lolabee: Zu liebe Charaktere beinhalten einfach zu wenig Konflikte. In Wirklichkeit ist doch auch niemand so und Mary Sues gehören einfach ausgerottet. Konflikte machen ein Buch gut, Konflikte hauchen ihm Leben ein, Konflikte machen es spannend.
Snow White: Das ist, was ich von Twilight auf meine eigenen Geschichten übertrage. Auf den Charakter kommt es an, ohne Konflikte und Wendungen wird ein Buch langweilig. Für mich wirkt Bella einfach viel zu reif in bestimmten Dingen, selten ist ihre Entscheidung "falsch" und sie muss auch selten mit den Konzequenzen leben. (Im Bezug auf Teenagerschwangerschaften, nicht auf den Vampirkram)
Lolabee: Ich denke, dass ich für mich aus diesen Büchern lerne, dass es beim Schreiben nicht immer darum gehen kann, nur eigene Wunschvorstellungen zu verwirklichen. Als erstes sollte man daran denken, was dem Buch gut tut, was es qualitativ besser macht und nicht, dass man niemanden sterben lassen kann, auch wenn es sinnvoll wäre, weil man sie alle so lieb hat. Klischees sollte man vermeiden, niemand ist perfekt und bitte, Vampire glitzern nicht!
Yuvi: Okay, Vampire glitzern definitiv nicht.
Aber geht es bei Büchern nicht auch darum, dass sie Leser finden, die sie lieben? Und wenn es nunmal Leser gibt, die das Buch mögen, dann kann man ihnen das auch gönnen.
Schließlich hat auch Frau Roches "Feuchtgebiete" seine Leser, die es als unterhaltsam bezeichnen würden. Nicht jedes Buch muss unsere persönlichen Vorstellungen von Moral treffen, andere Menschen haben vielleicht andere Vorstellungen.
Snow White: Ich werde in meinem Geschichten mehr auf die Charaktere achten und ich hoffe, dass meine Geschichten nicht so konfliktlos sind^^ Friede- Freude Eierkuchen ist nicht immer die beste Lösung.
Wenn ich später mal ein Buch veröffentlichen sollte, möchte ich auch stolz darauf sein und mich nicht dafür schämen müssen. Es gibt viele Beispiele, wo Qualität und Erfolg nichts miteinander zu tun haben, aber mein Ziel als Autor wäre nicht ein schlechtes Buch für eine bestimmte Zielgruppe zu schreiben, sondern eins, was ich auch selber lesen würde.
Lolabee: Nun gut, sie können es lesen und lieben, allerdings kann Twilight dann auch nicht den Anspruch erheben, ein gutes Buch zu sein. Aus der Sicht eines Schriftsteller ist es das nicht. Aber es ist populär. Also muss man unterscheiden, ist das Buch gut oder nur populär, vielleicht sogar beides? Will ich selbst gut schreiben oder reicht es mir, populär zu sein? Ersteres ist auf jeden Fall einfacher, finde ich zumindest.
Fazit: Twilight ist populär, dennoch beinhalten die Bücher aus schriftstellerischer Sicht viele Schwächen. Was man für sich selbst daraus lernen kann:
Gute Bücher leben von Konflikten, nicht nur die zwischen Gut und Böse, sondern auch die zwischen den Protagonisten untereinander oder innere Konflikte.
Mary Sues sollte man vermeiden, perfekte und fehlerlose Charaktere beinhalten kaum Konflikte und kommen der Realität nicht sehr nahe.
Absolute Klischees sollte man vermeiden, warum nicht mal etwas neues ausprobieren?
Die Welt ist nicht nur Schwarz-Weiß, nicht jeder ist absolut gut oder böse.
Snow White: Ehrlich gesagt, ich verstehe den ganzen Hype um die Twilight- Romane nicht. Nachdem mich meine Freundinnen immer wieder dazu gedrängt haben, habe ich es im zweiten Anlauf bis in die Mitte des 2. Bandes geschafft. Zu einem Buch gehört auch immer eine Handlung mit Konflikten, selbst mit Lupe habe ich die nicht gefunden.
Lolabee: In gewisser Weise verstehe ich das durchaus, Qualität und Popularität sind eben nicht unbedingt abhängig voneinander. Die Romane geben einer bestimmten Zielgruppe von Lesern, was sie wollen. Als Schriftsteller, der auch literarischen Ansprüchen genügen will, kann man da leider nur den Kopf schütteln. Ich habe alle Bücher gelesen, zuerst recht angetan, dann wurden sie aber immer schlechter und ich habe immer mehr Schwächen entdeckt.
Yuvi: Aber kann Literatur nicht einfach nur unterhaltend sein? Wenn man in der Geschichte abtauchen kann, für eine Weile darin leben, reicht das nicht? Es unterscheiden sich eben die Geschmäcker, ich kann dort sehr wohl eine Handlung mit Konflikten erkennen.
Die Bücher gehören sicher nicht zu meinen Lieblingsbüchern, aber ich fand sie weder einschläfernd noch langweilig, sondern durchaus unterhaltsam (außer die Jacob-Teile) und ich hab sie, auf englisch wohlgemerkt, auch gerne gelesen.
Lolabee: Der Konflikt besteht in Edwards ewigem Leiden, denn er ist ja so gefährlich in seiner glitzernden Vampirmacht, und er war ja mal so böse, als er Menschenblut trank. Das hätte ein Konflikt sein können, aber die Autorin relativiert das sofort, indem sie ihn zu einem geläuterten Helden mit gutem Herz machen, der nur böse Menschen tötete und das alles taucht auch nur an einer Stelle auf. Konflikte sucht man da wirklich mit der Lupe, meistens sind es nichts weiter als Alibi-Konflikte, die über andere Schwächen nicht hinweg helfen.
Natürlich kann man sich auch nur unterhalten lassen, aber dann soll niemand behaupten, Twilight wäre ein gutes Buch.
Snow White: Also ich werde nicht unterhalten, wenn ich hunderte von seitenlang immer dasselbe in unterschiedlicher Verpackung vorgesetzt bekomme.
Lolabee: Ein großes Problem sind meiner Meinung nach die Charaktere. Das ganze Szenario an sich ist schon auf Klischees gebaut, ganz im ernst, diese "Vampire" sind einfach ein wenig zu perfekt.
Snow White: Gut und Böse sind einfach zu klar strukturiert, man erkennt sofort wer zu welcher Seite gehört.
Yuvi: Man kann aber auch über all das hinweg sehen, so lange man beim Lesen mit den Figuren mitfühlen kann, lachen und weinen. Natürlich muss man das Ganze nicht als Weltklasseliteratur bezeichnen, aber ich finde schon, dass man einem Buch anerkennen kann, dass Menschen mitfühlen können.
Lolabee: Mit einem Haufen Mary Sues kann man irgendwann nicht mehr mitfühlen, nur wenn man sich eben wünscht, genau so zu sein. Ich konnte nicht mitfühlen, der Mangel an Qualität hat mich irgendwann nur noch genervt, genauso wie Bella. An diesem Punkt kann man viel von den Büchern lernen, denn so sollte man es echt nicht machen.
Snow White: In einem Buch fühlt man nur mit Personen mit, die man entweder mag, die man versteht oder bei denen man auf die Reaktion gespannt ist. Ich finde Bella langweilig und klischeehaft, von daher interessiert sie mich nicht wirklich.
Ich denke auch, dass Twilight weder zur Aufklärung noch sonst was beiträgt, eher das Gegenteil erreicht. Und es gibt sehr gute Bücher darüber, wo es hauptsächlich um Liebe geht, die nicht so einschläfernd sind.
Lolabee: Zu liebe Charaktere beinhalten einfach zu wenig Konflikte. In Wirklichkeit ist doch auch niemand so und Mary Sues gehören einfach ausgerottet. Konflikte machen ein Buch gut, Konflikte hauchen ihm Leben ein, Konflikte machen es spannend.
Snow White: Das ist, was ich von Twilight auf meine eigenen Geschichten übertrage. Auf den Charakter kommt es an, ohne Konflikte und Wendungen wird ein Buch langweilig. Für mich wirkt Bella einfach viel zu reif in bestimmten Dingen, selten ist ihre Entscheidung "falsch" und sie muss auch selten mit den Konzequenzen leben. (Im Bezug auf Teenagerschwangerschaften, nicht auf den Vampirkram)
Lolabee: Ich denke, dass ich für mich aus diesen Büchern lerne, dass es beim Schreiben nicht immer darum gehen kann, nur eigene Wunschvorstellungen zu verwirklichen. Als erstes sollte man daran denken, was dem Buch gut tut, was es qualitativ besser macht und nicht, dass man niemanden sterben lassen kann, auch wenn es sinnvoll wäre, weil man sie alle so lieb hat. Klischees sollte man vermeiden, niemand ist perfekt und bitte, Vampire glitzern nicht!
Yuvi: Okay, Vampire glitzern definitiv nicht.
Aber geht es bei Büchern nicht auch darum, dass sie Leser finden, die sie lieben? Und wenn es nunmal Leser gibt, die das Buch mögen, dann kann man ihnen das auch gönnen.
Schließlich hat auch Frau Roches "Feuchtgebiete" seine Leser, die es als unterhaltsam bezeichnen würden. Nicht jedes Buch muss unsere persönlichen Vorstellungen von Moral treffen, andere Menschen haben vielleicht andere Vorstellungen.
Snow White: Ich werde in meinem Geschichten mehr auf die Charaktere achten und ich hoffe, dass meine Geschichten nicht so konfliktlos sind^^ Friede- Freude Eierkuchen ist nicht immer die beste Lösung.
Wenn ich später mal ein Buch veröffentlichen sollte, möchte ich auch stolz darauf sein und mich nicht dafür schämen müssen. Es gibt viele Beispiele, wo Qualität und Erfolg nichts miteinander zu tun haben, aber mein Ziel als Autor wäre nicht ein schlechtes Buch für eine bestimmte Zielgruppe zu schreiben, sondern eins, was ich auch selber lesen würde.
Lolabee: Nun gut, sie können es lesen und lieben, allerdings kann Twilight dann auch nicht den Anspruch erheben, ein gutes Buch zu sein. Aus der Sicht eines Schriftsteller ist es das nicht. Aber es ist populär. Also muss man unterscheiden, ist das Buch gut oder nur populär, vielleicht sogar beides? Will ich selbst gut schreiben oder reicht es mir, populär zu sein? Ersteres ist auf jeden Fall einfacher, finde ich zumindest.
Fazit: Twilight ist populär, dennoch beinhalten die Bücher aus schriftstellerischer Sicht viele Schwächen. Was man für sich selbst daraus lernen kann:
Gute Bücher leben von Konflikten, nicht nur die zwischen Gut und Böse, sondern auch die zwischen den Protagonisten untereinander oder innere Konflikte.
Mary Sues sollte man vermeiden, perfekte und fehlerlose Charaktere beinhalten kaum Konflikte und kommen der Realität nicht sehr nahe.
Absolute Klischees sollte man vermeiden, warum nicht mal etwas neues ausprobieren?
Die Welt ist nicht nur Schwarz-Weiß, nicht jeder ist absolut gut oder böse.
Donnerstag, 14. Juli 2011
Snow White
Dann stell ich mich auch mal vor. Ich bin Snow White, 15 und genau wie meine Vorgängerin eine Chaotin:)
Am liebsten schreibe ich Romane, meist Reallife, indenen ich auch eigene Erlebnisse verarbeite. Und wenn ich gerade nur wenig Zeit habe, wird es eben nur eine Kurzgeschichte^^
Neben dem schreiben lese ich auch gerne und viel und mein Traum ist es, eines tages ein Buch zu veröffentlichen.
Ich hab heute meinen faulen Tag, deswegen muss das an Informationen reichen.
Ich wünsche euch noch viel Spaß beim lesen im Art Café :-)
Snow White
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