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Sonntag, 28. August 2011

Hierschreibenwir

Die tolle Seite, über die wir uns kennengelernt haben, wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.
Für junge Autoren und solche, die es werden sollen ist es ein toller Ort, für die ersten Schritte in die Welt des Schreibens.

Was ist Hierschreibenwir?
Hierschreibenwir ist eine Internetplattform, auf der sich junge Autoren zu ihren Texten austauschen. Außerdem gibt es verschiedenen Wettbewerbe an dehnen man teilnehmen kann, oder man  entwickelt einfach selber einen Wettbewerb für die anden Autoren.  Dessweiteren kann man nach Lust und Laune in den verschiedenen Foren, quasseln, diskutieren und quengeln was das Zeug hält und vieles weitere.

Wie funktioniert Hierschreibenwir?
Jeder Autor kann seine eigenen Private Books hochladen. Diese werden dann von anderen Autoren kommentiert, beurteilt und verbessert. So kann man an den eigenen Texten arbeiten und ihnen den letzten Feinschliff zu verpassen.
Das alles funktioniert auf einer Basis der gegenseitigen Hilfe. Jeder hilft also jedem, denn wir alle können voneinander lernen. Jeder hat im Schreiben seine Stärken und Schwächen.
Und auch, wenn man mal in einer Sache, was den Text betrifft, nicht weiterkommt, weil einem die nötige Erfahrung fehlt, wird immer jemand zu finden sein, der einem einem helfen kann.

Donnerstag, 18. August 2011

Interview mit Sophia

Herzlich willkommen auf unserem Blog, heute bei uns im Interview: Sophia, genannt Perfectly Untitled.
Sophia, wie bist du auf deinen Nickname gekommen?

Sophia: Also, eigentlich bin nicht ich auf den Namen gekommen, sondern eine Freundin von mir, die ebenfalls bei HSW ist, Sonne. Seifenblase.
Weil mir mein alter Name "Mollylove" auf die Nerven ging, habe ich verzweifelt nach einem neuen Namen gesucht und sie fragte mich dann, was meine Lieblingslieder seien.
Damals waren es die Lieder "Pefect" und "Untitled" von Simple Plan.
Und daraus hat sie dann "Perfectly Untitled" gemacht^^

Das ist natürlich kreativ. Was direkt zu meiner nächsten Frage führt: Woher nimmst du deine Ideen fürs Schreiben?

Sophia: Puh, das ist schwer^^
Also... eigentlich nehme ich meine Ideen aus den Sachen, die in meiner Umwelt passieren.
Es kann auch Musik sein, oder Filme, oder irgendwelche Menschen, die mir auf der Straße begegnen.
Generell kann ich nicht sagen, was genau mich inspiriert, weil es eine riesige Spanne von Dingen gibt, die mein Gehirn auf Gedanken bringen, die dann zu Kurzgeschichten oder größeren Projekten ausreifen^^

Also inspiriert dich eigentlich alles, was dir so begegnet?

Sophia: Ja, kann man so sagen.


Und wie bist du generell zum Schreiben gekommen?

Sophia: Ähm, ich glaube, da war ich acht oder neun, da sollte ich meine Uroma etwas zu Weihnachten schenken, aber mir viel nicht wirklich etwas ein. Und weil ich schon immer gern gelesen habe, hat mein Vater mich dann auf die Idee gebracht, ihr eine Kurzgeschichte zu schreiben.
Am Ende handelte sie dann von einem Weihnachtsbaum, der eine Freundin hatte, von ihr getrennt wurde, aber sie am Ende wiedersah.
Besonders gut war sie nicht, aber dadurch habe ich dann gemerkt, dass ich nicht nur Bücher und Kurzgeschichten lesen, sondern auch schreiben möchte, und so hat das angefangen^^


Was schreibst du momentan?

Sophia: Momentan schreibe ich an dem Drama "Schicksalsschritte", das in Frankreich spielt. Es geht um die junge Élodie, die bei einem Verkehrsunfall ihren Verlobten verliert und danach im Rollstuhl sitzen muss, weil sie querschnittsgelähmt ist.
Und nach und nach findet sie dann mit Hilfe einiger Freunde und einem kleinen Jungen, in ihr Leben zurück




Wie bist du auf dieses Thema gekommen? Das ist doch vermutlich nicht direkt aus deinem Leben gegriffen, oder?

Sophia: Nein, nicht wirklich.
Ich weiß nicht genau, ich denke, ich bin deswegen darauf gekommen, weil Élodie Sprinterin ist, und ich persönlich auch sehr gerne Sport mache [am liebsten Sprint].
Und... irgendwie bin ich dann auf die Idee gekommen, ein Buch über eine querschnittsgelähmte Frau zu schreiben, die durch einen Unfall nicht mehr ihrem liebsten Hobby nachgehen kann.
Ich finde es immer ziemlich schwer,zu sagen, was genau mich inspiriert hat, weil mich eben sehr viel inspiriert^^




Okay. Dann kommen wir jetzt zur letzten Frage unseres Interviews: Wo siehst du dich schreibtechnisch in zehn Jahren? Wirst du dein Hobby zum Beruf gemacht haben?

Sophia: Also, ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich nicht hauptberuflich Schriftstellerin werde. ^^
Aber ich kann mir schon vorstellen, dass ich in 10 Jahren immer noch schreibe, eher als Hobby.
Und hoffentlich hat sich mein Stil bis dahin so verbessert, dass ich damit auch nebenbei auch ein bisschen Geld verdienen kann^^


Das klingt doch zuversichtlich. Vielen Dank für das Interview :):)

Sophia: Ich danke ebenfalls :):)

Dienstag, 9. August 2011

Eigene Welten erschaffen

Eine eigene Welt zu erschaffen ist meist viel schwieriger als es scheint. man muss viele Dinge beachten, die man sonst nur halbherzig wahrnimmt.

Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, schaut euch, wenn es geht, kein "Harry Potter", "Herr der Ringe", "Die Chroniken von Narnia" und wie sie alle heißen an. Es ist einfach viel zu verlockend Dinge zu übernehmen, auch unbewusst (Glaubt mir, ich spreche hier aus eigener Erfahrung). Einige Wesen tauchen allerdings immer wieder auf, meistens sind sie im Aberglauben schon seit dem Mittelalter verbreitet.

Am Anfang hat man meist schon eine grobe Idee im Kopf. Ich würde euch raten, am Anfang eine Frage zu klären: Wollt ihr die Welt an unsere Realität anlehnen, oder etwas völlig neues erschaffen? Wenn eine Welt auf der Realität basiert und nur in Aspekten von Fantasyelementen durchdrungen ist, dann ist es wesentlich weniger Aufwand sie zu beschreiben.
In einer völlig neuen Welt dauert es wesentlich länger, um den Leser einzuführen.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, von anderen Welten, die unserer zu verschiedenen Epochen der Weltgeschichte ähneln (z.B. High Fantasy), Welten, die unserer ähneln, aber auf einer alternativen Entwicklung basieren (z.B. Steampunk) und Welten, die im Grunde sind wie unsere, nur unterscheiden sie sich in einem kleinen magischen Detail (z.B. Urban Fantasy). Es muss nicht immer eine mittelalterliche High-Fantasy-Welt nach Tolkien sein.

Zunächst würde ich mir überlegen, was in eurer Geschichte wichtig ist. Reist der Protagonist viel durch die Welt, müssen die Landschaften detaillierter sein. Wenn es um menschliche/ tierische Konflikte geht müssen diese Gebiete genauer ausgearbeitet sein.

Am einfachsten ist dann, eine Mind Map zu erstellen mit allen Ideen. man schreibt einfach Welt, oder falls es einen Namen gibt diesen in die Mitte und beginnt zu sammeln.
-grober Aufbau (Kugel/ Scheibe etc.)
-Physik (verhalten sich z.B. die Naturgesetze wie in der Realität?)
- Flora und Fauna
-Tiere/ Wesen
-Menschen/Wesen
-Gesellschaftsstruktur
-Erfindungen (wie weit sind die Menschen fortgeschritten etc.)
-Religion (gibt es eine Religion? wenn ja, wie heißt sie? Was zeichnet sie aus?)
-Geschichte (sind vielleicht geschichtliche Ereignisse wichtig für den Rest der Geschichte? Wenn ja, was ist wann passiert?)
-Kultur

Dann fängt man zu den einzelnen Punkten zu überlegen, was gibt es für Tiere. Es reicht wenn ihr die entwerft, die für die Handlung wichtig sind, man muss keine komplette Tierwelt samt Nahrungskette ausarbeiten. Ihr könnt eigene Tiere erfinden, Tiere die es schon gibt kreuzen oder einfach ein Sammelsurium aus verschiedenen Fabeltieren verschiedener Geschichten verwenden (für die Faulen unter euch), vielleicht unterscheidet sich die Tierwelt auch nicht von unserer?

Bei den Pflanzen ist es dasselbe, man kann eigene zum Leben erwecken oder schon vorhandene verwenden oder verändern.

Auch wenn es gar nicht so schwer erscheint, eine eigene Sprache zu entwickeln ist aufwendig und kompliziert, für Hobbyautoren (vorallem diejenigen, die noch zu Schule gehen) oft fast unmöglich. Vielleicht braucht ihr auch garkeine andere Sprache und es reicht zu erwähnen, dass sie in einer andere Sprache sprechen.

Vom Inhalt eurer Geschichte hängt dann der Rest ab, was wichtig und unwichtig ist. Aber auch da gilt.
Am einfachsten ist es, wenn ihr eigene Dinge erfindet und diese mit bereits vorhandenen Ideen mischt. So entsteht am Ende euer ganz eigener Mix.

Wichtig ist jedoch, dass ihr euch über Grundlegendes Gedanken macht. Gewisse Dinge müssen von Anfang an klar sein, da sie grundlegenden Einfluss auf eure Geschichte haben werden. Wenn euch auf einmal einfällt, dass es bei euch keine Gestirne am Himmel gibt, nur die Sonne, wird man sich wundern, warum eure Protagonisten sich vorher an den Sternen orientieren, um den Weg zu finden. Doch nicht jedes kleine Detail ist wichtig.

Ich wünsch euch noch viel Spaß beim kreieren eurer eigenen Welt :-)

Mittwoch, 27. Juli 2011

Interview mit J@nnchen

Damit wir hier die ganze Stimmung mal ein bisschen auflockern und das hier alles nicht so "Stock-im-Arsch"-mäßig rüberkommt, haben wir uns überlegt, ein paar Interviews mit den Bloggern, oder auch nicht-Bloggern zu machen :)


Herzlich Willkommen zu unserer heutigen Interviewpartnerin Janna aka J@nnchen


Wann hast du deine Liebe fürs Schreiben entdeckt?


Janna: So ungefähr mit fünf :D also ich hab schon relativ früh angefangen zu lesen und dann mit fünf hab ich das erste Mal was geschrieben - oder schreiben lassen, weil ich da noch nicht mein 8-Finger-Schreibsystem entwickelt hatte. Das hieß übrigens "Das verlorene Armband". Und dann hab ich in der Grundschule eine Geschichte für meine Klassenlehrerin geschrieben und Hausaufgaben, wo wir eigentlich nur Sätze mit den Lernwörtern machen sollten, immer so auf zwei Seiten ausgeweitet, weil es mir so viel Spaß gemacht hat. In der vierten Klasse war dann eine Autorin (Inge Meyer-Dietrich hieß sie glaub ich) bei uns in der Klasse und ich hab mir nur gedacht: "Bücher schreiben? Ja, das will ich auch später mal machen" ;)


Süß :)
Und hast du seitdem regelmäßig geschrieben, oder gab es da auch ein paar Jahre, wo du nicht geschrieben hast?


Janna: Es gibt natürlich Phasen, in denen ich mehr schreibe und welche, in denen ich weniger schreibe. Aber ich hatte seit der 6. Klasse eigentlich immer sowas Buchprojektähnliches, woran ich geschrieben habe, und seit ich bei HSW angemeldet bin, sind ne Menge Gedankengeflechte und Kurzgeschichten noch dazu gekommen. Also eher nein.


Jetzt, wo du HSW schon angesprochen hast: Wie bist du zu der Seite gekommen?


Janna:  Das weiß ich ganz genau, an Silvester 2008/2009 hab ich ein verspätetes Weihnachtsgeschenk gekriegt: "Advent, Advent, ein Herzlein brennt" aus der CKK-Reihe, wo auch zwei HSW-Autorinnen veröffentlicht waren und hab mir sofort gedacht, dass das etwas für mich wäre und mich einen Tag später dann angemeldet. Und weil ich bei hsw gute Rückmeldungen zu meinen Schreibprojekten gekriegt habe, bin ich da geblieben ;)


Man hört ja immer wieder, dass viele sich abmelden wollen, weil sie finden, dass HSW zu fremd geworden ist und sie sich dort nicht mehr wohlfühlen. Gab es bei dir auch manchmal Momente, wo du dich gefragt hast, ob du dich nicht lieber bei HSW abmelden , bzw. deinen Account löschen lassen solltest?


Janna: Nicht wirklich. Ich habe einmal einen Großteil meiner PBs rausgenommen, weil das Gerücht umging, dass dadurch, dass die bei HSW drin sind, mein Urheberrecht irgendwie verloren geht oder so und ich habe mich auch über die Einführung der Flammen zur PB-Bewertung aufgeregt, aber mich wirklich abmelden wollte ich nie :)


Hast du auch schon eines deiner Manuskripte an einen Verlag geschickt?


Janna:  Ja, aber das ist leider nur bei Druckkostenverlagen angenommen worden. Ich überarbeite das momentan und überlege, es bei Books on Demand verlegen zu lassen.


Und welches Projekt war das?


Janna:  "Mein Baby, Julius und ich". Darin geht es um ein Mädchen, das ungeplant schwanger wird und dann mit der ganzen Situation fertig werden muss, was vor allem deshalb schwierig ist, weil sie und der Vater des Kindes eigentlich nur ein One-Night-Stand hatten...


Gibt es auch noch andere Projekte, die du beendet hast?


Janna: Na ja :D Also von ganz früher habe ich noch "Titanic" und "Mein Leben unter Wahnsinnigen - spannende Ferien einer Teenagerin mit Chaosfamilie", aber das ist beides richtig schlecht und deswegen auch nicht bei HSW drin. Mehr oder weniger beendet ist dann noch "Ein Sommer voller Leben", aber das war am Ende nicht so gut, als dass man es veröffentlichen könnte und insgesamt war es auch nicht so wirklich überarbeitungstauglich. Aber das Wichtige beim Schreiben ist ja nicht immer, dass etwas oberklassetolles herauskommt, sondern, dass man Spaß dabei hat und übt^^


Richtig!
Ah, dann habe ich noch eine Frage an dich, die ich dir eigentlich schon am Anfang stellen wollte, es aber vergessen habe:
Was fasziniert dich am Schreiben?



Janna: Die Tatsache, dass dabei alles möglich ist! Mein Hauptgenre ist ja Reallife und die Welten, in der meine Geschichten spielen, sind meist auf die eine oder andere Weise meine eigene Welt, nur, dass ich bestimme, was passiert.
und es ist vor allem auch sehr befreiend. Wenn es mir schlecht geht oder mich etwas beschäftigt, schreibe ich einfach ein Gedankengeflecht oder eine Kurzgeschichte dazu und danach geht es mir meist wieder besser, weil ich einmal alles rausgelassen habe.





So, dann wendet sich das Interview langsam dem Ende zu, eine Frage habe ich aber noch:
Könntest du dir vorstellen, später als Beruf als Schriftstellerin zu arbeiten? Oder nur so nebenbei?

Janna: Hauptberuf Schriftstellerin wäre natürlich mein Traum. Aber ich weiß selbst, dass das sehr utopisch ist. Darum suche ich mir später eher einen "normalen" Job (momentan wären meine realistischen Traumberufe Regisseurin, Lektorin und Erzieherin - in genau der Reihenfolge) und werde nebenher aber auf jeden Fall weiter schreiben, vielleicht ergibt sich auch die Möglichkeit, hin und wieder Kolumnen oder andere Artikel für Frauenzeitschriften zu schreiben.

Ok. Danke für das Interview :)

Janna: Bitteschön

Samstag, 16. Juli 2011

[Tipp] Ablenkung ist die beste Inspiration

Also, hier kommt unser erster Tipp, wenns um das liebe Schreiben geht.
Viele wollen sich zwingen, wenn sie mal bei einem Text nicht weiterkommen, zu schreiben. Sie denken die ganze Zeit nur daran und verkrampfen sich so sehr darauf, dass sie einfach irgendwann nicht mehr schreiben können. Sie wollen unbedingt sofort einen Bestseller schaffen.

Ein Text muss fließen, wenn ihr euch zwingt weiter zu schreiben, merkt der Leser das sehr schnell.

Dann hilft nur eins: Weg mit dem Block/Computer oder was auch immer und raus gehen, mit Freunden treffen, lesen, Filme gucken oder irgendetwas anderes, was einen ablenkt.
Und bald werden sich auch die Ideen wieder schön in den Köpfen tummeln :)

Ihr könnt euch auch einfach an euren Lieblingsplatz setzen und über die Dinge nachdenken, die euch gerade in den Sinn kommen. Egal, was es ist, es ist bestimmt einen Gedanken wert. Oft kommt man dann auf Dinge, über die man nie nachgedacht hätte.

Was auch helfen könnte, ist einfach ein neues Dokument zu öffnen, ein neues Blatt Papier zu nehmen und einfach draufloszuschreiben. Womöglich entstehen dabei äusserst seltsame, amüsante, verrückte Texte wie hier, aber meistens kurbelt es die Fantasie enorm an und danach klappt das Schreiben wieder. Versucht einfach, den Stift nicht abzusetzen, nicht darauf zu achten, was ihr schreibt. Die Übung eignet sich auch gut als Einstieg zum richtigen Schreiben.

Und wenn das mit dem Schreiben noch immer nicht klappt, sucht euch einfach einige Worte aus, je zusammenhangloser, desto besser. Vielleicht sagt ihr jemandem in eurer Umgebung er soll euch 5 Begriffe nennen die ihm gerade in den Sinn kommen.
Und nun, schreibt einen Text, in dem genau diese Worte vorkommen. Egal, wie verrückt, egal wie zusammenhanglos, einfach schreiben.
Vielleicht ist genau die große Inspiration dabei, die ihr gerade braucht.

[Tipp] Recherche

Sicher kennt das jeder: Da ist sie, die neue Idee. Doch dann ist man sich doch nicht mehr so sicher. Fiese Gedanken schleichen sich ein. Zweifel. Eigentlich will ich ja darüber schreiben, aber was, wenn ich das Thema total verfehle, wenn später allestotal unrealistisch wirkt?
Eines sollte man keineswegs tun: sofort den Kopf in den Sand stecken.
Auch wenn es an Referate in der Schule erinnert, ist es doch unglaublich hilfreich:
Recherche.

Nicht nur, um das Wissen über das Thema, das man ausgesucht hat, aufzufrischen,  das ganze hat noch einen weiteren nützlichen Aspekt. Es kann dir mehr Sicherheit geben. Vielleicht nicht immer, aber meistens.
Man kann sogar das Handeln seiner Protagonisten mehr nachvollziehen, wenn man über besondere Umstände, Erkrankungen, Charaktereigenschafte, etc. (je nach dem, für welches Thema man sich entschieden hat) informiert oder auch gewisse Dinge ausschließen. Wer seinen Roman im viktorianische Zeitalter ansiedelt und sich über die damalige Gesellschaftsordnung informiert, wird glaubhafter beschreiben können, warum sich sein Protagonist dazu entschlossen hat, eine Revolution anzuzetteln.

Natürlich soll Recherche nicht bedeuten, dass ihr in euren Texten mit Statistiken und Fachvokabular um euch werft, so etwas muss zum jeweiligen Protagonisten passen und darf den Leser nicht langweilen.
Recherche kann also sowohl etwas sein, dass neue Ideen sprudeln lässt, als euch auch einfach in Entscheidungen bestärkt.
Jedoch sollte man sich dabei nicht in seiner Recherche verlieren, letztendlich geht es doch ums Schreiben und manchmal ist nicht jedes kleine Detail wichtig. Ein wenig künstlerische Freiheit nehmen sich auch Autoren historischer Romane stets heraus. Es tut weder Autor noch Projekt gut, wenn dieses über zu intensiven Recherchen vergessen wird, dabei kann man die Lust am Schreiben leicht verlieren.
Deswegen: ein gesundes Mittelmaß zwischen Schreiben und Recherchieren finden :)


Die Alternative:
Recherchieren, das kann man oft auch noch, wenn der Text fertig ist. Natürlich braucht man einen Einstieg, damit es am Ende nicht völlig am Thema vorbei geht, aber alle Feinheiten lassen sich auch im Nachhinein googlen.

Im Ratgeber zum NaNoWriMo gibt es da einen guten Tipp:

Beginne zu recherchieren, indem du das, worüber du etwas wissen willst, googlest. Von den Ergebnissen klicke genau 5 (alternativ 10) Links an, nicht mehr und nicht weniger. Lies alles, was dort steht und dann beginn, mit diesen Informationen zu schreiben.
Wenn etwas ganz konkretes fehlt, kannst du das noch immer später nachschauen, aber so hälst du dich anfangs nicht unnötig mit Recherche auf und verlierst auch nicht die Lust am Weiterschreiben.

Von der Kunst des Schreibens... und der spielerischen Freude, Worte fließen zu lassen - Julia Cameron


Inhalt
Schreiben liegt in der Natur des Menschen und ist nicht etwa eine Berufung oder ein seltenes Talent, sagt Julia Cameron. In diesem Buch zeigt die Bestseller-Autorin, wie man Schreibblockaden und -hemmungen überwindet und einen spielerischen Zugang zum Prozess des Schreibens findet. Anhand zahlreicher Anekdoten über berühmte Schriftsteller und vieler Übungen gelingt es ihr, dem Leser die Angst vor dem leeren Blatt Papier zu nehmen. Cameron ermutigt dazu, mit kindlicher Freude spontan loszulegen und die Worte fließen zu lassen. [Steht jedenfalls hinten auf dem Buch drauf ;)]


Meine Meinung
Die Kurzbeschreibung, die man auf dem Buch lesen kann, verspricht vieles, aber einhalten, kann das Buch sie meistens nicht. Würde ich nicht schon schreiben, mit diesem Buch wäre ich bestimmt nicht dazu angeregt worden. Die Übungen, die Schreibblockaden überwinden sollen, schaffen meist noch mehr. Nur eine Aufgabe als Beispiel: "Nehmen Sie sich drei DIN-A-4 Blätter und schreiben sie einfach Drauf los. Fangen sie dort an, wo sie sich gerade befinden - körperlich, emotional und psychisch. Beenden sie diese Aufgabe erst, wenn sie alle drei Seiten vollgeschrieben haben."
Nun muss man sagen: manche ihrer Texte, die sie vor den Aufgaben schreibt, sind inspirierent und lassen einen darüber nachdenken, wie man die Zeit zum schreiben oder die Art zu schreiben anders "gestalten" kann. Doch im großen und ganzen taugt dieses Buch nicht wirklich etwas.


Die Autorin
Julia Cameron ist eine engagierte Künstlerin, die weltweit Veranstaltungen abhält. Sie ist vor allem wegen ihrem Sachbuch "Der Weg des Künstlers" bekannt, schreibt aber auch Dramen, Romane, Kurzgeschichten, Gedichte, Musicals und Drehbücher. Sie ist Lehrerin, Autorin, Künstlerin, Filmemacherin, Komponistin und Journalistin.


Daten zum Buch 
-Taschenbuch
-332 Seiten
-Verlag: Droemer Knaur
-Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2003
-ISBN-10: 3426871955
-ISBN-13: 978-3426871959
-Preis: 9,95€

Inspirationen zum Schreiben

Wer kennt das Gefühl nicht, man sitzt vor dem Laptop und starrt ein leeres Dokument an. Oder man kaut auf seinem Stift herum, weil die Worte einfach nicht aufs Papier wollen.
Uns geht das genauso, wie euch, deswegen erstellen wir hier eine Liste mit verschiedenen Dingen die inspirieren.
(Wir werden nicht verlinken, da das zu urheberrechtlichen Problemen führen könnte.)

Musik: (Sucht die Titel einfach in Youtube)

Ich glaube ich spreche für die anderen Blogger mit, wenn ich sage, dass Musik inspiriert. Hier einige Beispiele:

Two Steps from Hell

Helen Jane Long
One Day
To Dust
Expression
Out of it All

Pierce the veil
Stay Away From My Friends
Disasterology

Secondhand Serenade
Never Too Late
Why
Stranger
Goodbye
Last Time

Linkin Park
Leave out All The Rest
She Couldn't
No More Sorrow
The Goo Goo Dolls - Irish
The Last Goodnight
The Cinematic

Außerdem lohnen sich auch viele Soundtracks. Wenn ihr an einer spannenden Szene schreibt, in der zB. gerade eine Verfolgungsjagd stattfindet, dann inspieriert die Musik eines Actionfilms durchaus.

Natürlich kann man hier nicht alle Titel auflisten, die einen inspirieren. Jeder wird von einem anderen Lied in einer bestimmten Situation inspiriert.


Bücher:
Bücher können auch inspirieren, damit meine ich aber nicht abschreiben;)
Sofies Welt
Bevor ich sterbe
Die Chroniken von Narnia
Austernfischer
Das Mädchen am Rio Paraiso

Artikel in Zeitungen/Zeitschriften oder die neuesten Nachrichten können auch sehr inspirierend sein.

Filme:
Sleepy Hollow [Hat mich vor allem durch die Kostüme und die Harmonie der Schauspieler echt beeindruckt]
Forrest Gump  [Vor allem die Musik hat mich oft berührt und inspiriert.]
Die fabelhafte Welt der Amelie [inspiriert mich vor allem wegen der Musik und dem Charakter Amelies :)]
Veronika beschließt zu sterben [bewegende Bilder und eine Art Ode an das Leben, wenn man es verloren glaubt]
Die Geisha [Diese Bilder sind alle so unglaublich! Man schaut sich den Film an und die Ideen sprudeln nur so!]
Dogville
Sin City

Zitate:
Ich weiß nicht, ob das bei jedem so ist, aber ich finde Zitate inspirierend^^
Frei nach dem Motto; Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)


Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch. (Franz Grillparzer)


So einfach wie möglich, aber nicht einfacher!
Albert Einstein


Ich weiss, dass ich nichts weiss, und darum weiss ich mehr, als andere wissen.
Sokrates


Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(Antoine de Saint-Exupéry)


Bilder/ Fotos:
Es gibt ganz tolle Fotos, die nur so vor Ideen sprühen.
Wir dürfen hier leider keine posten, aber macht euch doch einmal selber auf die Suche, unter Stichworten wie Landschaften, Wasser, Farbspiele etc. findet ihr viele tolle Bilder.

Schicksalsschritte, Anissa und Shut up

So, wenn jetzt alle anfangen, fleißig ihre Projekte vorzustellen, dann mach ich das auch mal ;)

Ich arbeite in letzter Zeit [na ja, seit... einer Woche *hust*] an einem neuen Projekt von mir, das sich total davon entfernt, was ich ansonsten geschrieben habe. Es heißt "Schicksalsschritte" und handelt von einer jungen Französin, die vor einem Unfall erfolgreiche Sportlerin war, nebenbei als Model arbeitete und einen liebevollen Freund hatte. Doch durch einen Autounfall kommt ihr Freund ums Leben, ihr Gesicht wird entstellt und sie ist querschnittsgelähmt.
In dem ersten Kapitel, das ich am 16.07. beendet habe, geht es erst einmal nur darum, wie sie mit all den schlimmen Nachrichten konfrontiert wird und [mehr oder weniger] Aufmunterungsbesuche im Krankenhaus erhält.
Dabei denkt sie immer wieder an die Zeit vor ihrem Unfall zurück, vor allem an die vielen Stunden mit ihrem Freunde/Verlobten.

Irgendwie fällt es mir bei diesem Projekt am leichtesten weiterzuschreiben, vielleicht, weil ich mich auf ganz neues Terrain begebe, solltet ihr auch mal versuchen ;)

Dann habe ich noch zwei andere Projekt an denen ich in letzter Zeit [immer weniger] arbeite, einmal "Shut up", eine stinknormale Teenager Geschichte, an der ich langsam die Lust verliere, und "Anissa", ein Fantasyroman, den ich jetzt, wo Sommerferien sind, nochmal den Anfang überarbeiten und auch weiterschreiben werde^^

Aber mein Haupt[oder Lieblings-]projekt ist im Moment "Schicksalsschritte :)

Ich würde euch auf jeden Fall davon abraten, an zu vielen Projekten gleichzeitig zu arbeiten, das raubt einem echt die Nerven und [ich zumindest] verliere dann immer die Lust an einem Projekt, fange dann wieder ein neues an, gebe wieder eins auf, fange wieder ein neues an und so weiter...

Wahrscheinlich hab ich deswegen auch noch nie ein Projekt beendet [nicht einmal  bis zur hälfte geschafft *schnief*]

So.... ähm... ja [überleg-wie-ich-unauffällig-Schleichwerbung-einbauen-kann]


Vielleicht fandet ihr ja meine Projekte von da oben nicht so schlecht? *hust*

Dann könnt ihr euch entweder [wenn ihr bei hierschreibenwir.de seid] auf mein Profil klicken und da nach den Links suchen [Ich heiße Perfectly Untitled] oder ihr findet hier den Prolog von "Schicksalsschritte" :)
[Hm.... unauffällig war vielleicht doch ein bisschen übertrieben^^]

Ganz liebe Grüße
Eure [morgen in den Urlaub fahrende] Sophia :))

Sophia stellt sich vor :)

Äh... Hallo :)

Ja, ich bin jetzt auch dabei [danke Snow White :)].
Ich bin 14 Jahre alt, heiße Sophia und bin bei HSW wahrscheinlich eher als Perfectly Untitled bekannt [langsam geht mir der Name auf die Nerven -.-]
Ich schreibe total gern, am liebsten Reallife und Fantasy, aber ich habs auch schonmal mit Dramen versucht [versucht ist gut^^]
Außerdem lese ich auch total oft [und gern^^] und dabei alles, was nicht Horror ist^^
Ich liebe diese Klammern: [] , was ihr bestimmt noch nicht mitbekommen habt^^

Also, abschließend muss ich sagen, dass ich es toll finde, jetzt auch hier auf diesem Blog mit bloggen zu dürfen, auch wenn ich die ganze nächste Woche nicht da bin :/

Schönen Tag euch noch :)

Ganz liebe Grüße

Sophia ♥