Posts mit dem Label Interview werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Interview werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 18. September 2011

Interview mit Snow White

Hallo Snow White! Ich freue mich sehr auf das Interview. Lass uns gleich anfangen ;-)

Wie bist du auf HSW gekommen?
So genau weiß ich das gar nicht mehr :D Ich war auf jeden Fall in Australien bei meiner Tante und habe nach Schreibwettbewerben gesucht und so bin ich nach langer Google Zeit auf HSW gestoßen^^ (und war sehr froh es gefunden zu haben)

Wow, in Australien! Da würde ich auch gerne mal hin! Ja HSW ist eine tolle Seite, schön dass du die gefunden hast! Kommen wir zur nächsten Frage:

Wie lange bist du auf HSW? 
Ich gebe zu, ich war spicken :D. 1 Jahr und 18 Wochen steht jedenfalls in meinem Profil (Australien ist schon so lange her *-*)

Ja in diesem Fall ist spicken erlaubt ;-) Merkwürdig wie schnell die Zeit manchmal vergeht!
Nun habe ich eine Frage zu deinem Namen! Wie bist du auf deinen Nicknamen gekommen? Und möchtest du uns auch deinen eigendlichen Namen verraten?

Ich bin ein kleiner Märchenfan :D und Schneewittchen war meine Lieblingsfigur im Kindergarten ;) Eigentlich heiße ich Luisa.

Seit wann schreibst du denn?
Seid der Grundschule, zwar nicht regelmäßig, aber es gibt noch einige Texte, die beweisen, dass ich schon damals ausgesprochen kreativ war xD. Mein erstes Projekt hab ich aber mit 11 Jahren begonnen (und das war so grausam, das es ganz tief in meiner Schreibkiste steckt =) )

Kann ich mir gar nicht vorstellen, dass das grausam war. 

O doch, war es ;)

Woher bekommst du deine Ideen?
Gute Frage, meistens inspiriert mich die Schule und die Leute um mich herum. Oft kommen mir auch Ideen, wenn ich Bilder betrachte oder Zitate o. Ä. lese. Musik finde ich auch sehr inspirierend, vor allem Filmmusik ist echt gut :D

Ja, Filmmusik ist echt schön!
Schreibst du regelmäßig, oder nur wenn du Lust hast?
In den Ferien schreibe ich immer regelmäßig, mindestens 700 Wörter am Tag. In der Schulzeit kommt es immer darauf an, was ich sonst noch tun muss^^, da wird es meist nicht ganz so viel.

Ja ja, die Schule, wer kennt das nicht?
Was ist dein Lieblingsgenre zum Schreiben?
Reallife, meine Hauptinspiration ist mein eigenes Leben und da bietet sich Reallife gut an :D Aber ich schreibe auch andere Dinge, mit Reallife kann man ja viel verbinden^^

Über dein eigenes Leben, das ist aber ganz schön persönlich. Respekt!
Schreibst du auch Gedichte? Oder nur Romane?
Romane, Gedichte sind nicht so mein Ding und reimen kann ich gar nicht :) Ab und zu wird es auch mal eine Kurzgeschichte (vor allem, wenn ich in der Schule schreibe, da ist die Zeit so knapp xD)

Da ist eine Kurzgeschichte eine gute Alternative.
Was sind deine aktuellen Projekte?
Hier habe ich schon mal etwas dazu geschrieben =)

Gibt es auch mal Phasen in denen du am liebsten alles hinschmeißen würdest?
Ja, es gibt Tage, da finde ich meine Texte total schlecht und würde am liebsten nie wieder ein Wort schreiben, aber das legt sich meist ganz schnell wieder xD

Zum Glück legt sich das! Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interview und wünsche dir ein inspirationsreiches Wochenende!

Donnerstag, 1. September 2011

Interview mit Lisa

Herzlich willkommen zu dem Interview mit Lisa, wir werden heute wieder mal in die Welt eines weiteren Autors blicken. ich bin schon auf deine Antworten gespannt ;)

Wie bist du auf HSW gekommen?
Ich habe ganz zufällig einen Flyer in einer Bibliothek entdeckt. Das ist schon ganz schön lange her.

Es gibt Flyer von HSW? Wusste ich gar nicht :D Und wie lange bist du jetzt schon dort angemeldet?

Hm.. mal überlegen. Seit mehr als drei Jahren. Am Anfang war ich aber nicht immer regelmäßig auf HSW. Es gab Phasen, in denen ich die Seite schon aus den Augen verloren habe. Dann gab es mal ein paar Monate in denen ich gar nicht auf HSW online war. Seit nun schätzungsweisen eineinhalb Jahren bin ich aber sehr regelmäßig online.

3 Jahre, das nenn ich mal eine lange Zeit auf HSW =)

 Seit wann schreibst du?
Oh, diese Frage finde ich sehr schwierig. Ich schreibe schon so lange ich mich erinnern kann. Ich kann mich an keine Zeit erinnern, wo ich noch nicht geschrieben habe. Naja ich glaube das richtige ernsthaftere Schreiben tue ich nun seit ca. 3 Jahren. Obwohl einiges von früher nicht mehr gefällt.

Es ist ja doch schon eine lange Zeit, seit der du schreibst. Woher kommen deine Ideen für immer neue Geschichten?
Wie es wohl nicht anderes sein könnte, bekomme ich meine Ideen grundsätzlich wenn ich nichts zum Schreiben dabei habe :D Dadurch gehen einige Ideen verloren. Also meistens sind es schöne Orte, Wald, Wiesen, am Meer, in einer Stadt. Oft  auch andere Menschen! Ich schreibe nie etwas was mir selber passiert, wenn dann was anderen passiert. Das meiste ist allerdings ganz allein meiner Fantasie entsprungen. Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal inspirieren mich aber auch traurige Dinge.

Die ganzen Ideen müssen ja auch in Worte gefasst werden und das dauert seine Zeit. Schreibst du regelmäßig, oder nur wenn du Lust hast?
Also ich schreibe eigentlich schon regelmäßig, aber gleichzeitig auch nur wenn ich Lust ab :D Das ist ganz verschieden, mal gibt es Phasen in denen ich regelmäßig schreibe mal gibt es Phasen in denen ich seltener schreibe. Aber ich setzte mich nicht mehr hin, wenn ich denke ich muss unbedingt weiterschreiben, denn dann bin ich sowieso unzufrieden mit dem was dabei herauskommt.

Und was schreibst du am liebsten? Was ist dein Lieblingsgenre?
Ich glaub ich schreibe am ehesten Reallife. Das entsteht bei mir einfach...  Aber eigentlich habe ich kein Lieblingsgenre.

Reallife ist ja doch ein sehr großes Gebiet, schreibst du dann eher Romane. Oder fasst du deine Ideen in ein Gedicht?
Öhhmm... beides! Bei Gedichten ist es so, dass diese mir einfach einfallen, sie sind dann in meinem Kopf und ich schreibe sie auf... das geht meist schnell. Aber Romane schreibe ich auch, allerdings habe ich noch nicht so viel Übung da drinnen.

Und was schreibst du gerade für  aktuelle Projekte?
Ich habe gerade mein erstes Gedichtband drucken lassen (noch nicht bei einem Verlag). Ich habe es "Eigen Art(ig) genannt. Der Titel soll drei Bedeutungen haben: Die erste ist "eigenartig" und soll ausdrücken, dass ich selber Gedichte manchmal eigenartig finde. Die zweite ist "Eigen Art" und soll so viel wie "Eigene Kunst" bedeuten. Die dritte ist "Eigen Art" und soll "auf meine eigene Art" ausdrücken. Außerdem schreibe ich an dem Roman "Schatten in meinen Gedanken". Ich denke, dass er bald beendet sein wird. Zudem habe ich vor einiger Zeit mit einem neuen Roman begonnen, der aber erst ganz am Anfang steht. Dazu kommen noch Kurzgeschichten etc. :-)

Du hast einen Gedichtband drucken lassen? Möchtest du uns vielleicht ein wenig genauer davon erzählen? Hört sich jedenfalls super an, es wird sich bestimmt auch ein Verlag finden der deine Gedichte druckt =)

Hm. Viel gibt es darüber gar nicht zu sagen ;-) Ich habe ihn drucken lassen, damit meine Gedichte in einem sind und ich die später wenn ich alt bin, wieder ausgraben kann ^^

Und zu guter Letzt noch: Gibt es auch mal Phasen in denen du am liebsten alles hinschmeißen würdest?
 Oh ja!!! Die gibt es! Ich bin sowieso eine sehr selbstkritische Person. Das kann zwar auch positiv sein, denn ich habe dennoch den Ehrgeiz immer weiter zu machen, kann aber auch echt nerv tötend sein! :D

Danke, dass du immer so schön die Fragen beantwortet hast ;D. Es war interessant deine Antworten zu lesen.

 

Donnerstag, 18. August 2011

Interview mit Sophia

Herzlich willkommen auf unserem Blog, heute bei uns im Interview: Sophia, genannt Perfectly Untitled.
Sophia, wie bist du auf deinen Nickname gekommen?

Sophia: Also, eigentlich bin nicht ich auf den Namen gekommen, sondern eine Freundin von mir, die ebenfalls bei HSW ist, Sonne. Seifenblase.
Weil mir mein alter Name "Mollylove" auf die Nerven ging, habe ich verzweifelt nach einem neuen Namen gesucht und sie fragte mich dann, was meine Lieblingslieder seien.
Damals waren es die Lieder "Pefect" und "Untitled" von Simple Plan.
Und daraus hat sie dann "Perfectly Untitled" gemacht^^

Das ist natürlich kreativ. Was direkt zu meiner nächsten Frage führt: Woher nimmst du deine Ideen fürs Schreiben?

Sophia: Puh, das ist schwer^^
Also... eigentlich nehme ich meine Ideen aus den Sachen, die in meiner Umwelt passieren.
Es kann auch Musik sein, oder Filme, oder irgendwelche Menschen, die mir auf der Straße begegnen.
Generell kann ich nicht sagen, was genau mich inspiriert, weil es eine riesige Spanne von Dingen gibt, die mein Gehirn auf Gedanken bringen, die dann zu Kurzgeschichten oder größeren Projekten ausreifen^^

Also inspiriert dich eigentlich alles, was dir so begegnet?

Sophia: Ja, kann man so sagen.


Und wie bist du generell zum Schreiben gekommen?

Sophia: Ähm, ich glaube, da war ich acht oder neun, da sollte ich meine Uroma etwas zu Weihnachten schenken, aber mir viel nicht wirklich etwas ein. Und weil ich schon immer gern gelesen habe, hat mein Vater mich dann auf die Idee gebracht, ihr eine Kurzgeschichte zu schreiben.
Am Ende handelte sie dann von einem Weihnachtsbaum, der eine Freundin hatte, von ihr getrennt wurde, aber sie am Ende wiedersah.
Besonders gut war sie nicht, aber dadurch habe ich dann gemerkt, dass ich nicht nur Bücher und Kurzgeschichten lesen, sondern auch schreiben möchte, und so hat das angefangen^^


Was schreibst du momentan?

Sophia: Momentan schreibe ich an dem Drama "Schicksalsschritte", das in Frankreich spielt. Es geht um die junge Élodie, die bei einem Verkehrsunfall ihren Verlobten verliert und danach im Rollstuhl sitzen muss, weil sie querschnittsgelähmt ist.
Und nach und nach findet sie dann mit Hilfe einiger Freunde und einem kleinen Jungen, in ihr Leben zurück




Wie bist du auf dieses Thema gekommen? Das ist doch vermutlich nicht direkt aus deinem Leben gegriffen, oder?

Sophia: Nein, nicht wirklich.
Ich weiß nicht genau, ich denke, ich bin deswegen darauf gekommen, weil Élodie Sprinterin ist, und ich persönlich auch sehr gerne Sport mache [am liebsten Sprint].
Und... irgendwie bin ich dann auf die Idee gekommen, ein Buch über eine querschnittsgelähmte Frau zu schreiben, die durch einen Unfall nicht mehr ihrem liebsten Hobby nachgehen kann.
Ich finde es immer ziemlich schwer,zu sagen, was genau mich inspiriert hat, weil mich eben sehr viel inspiriert^^




Okay. Dann kommen wir jetzt zur letzten Frage unseres Interviews: Wo siehst du dich schreibtechnisch in zehn Jahren? Wirst du dein Hobby zum Beruf gemacht haben?

Sophia: Also, ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich nicht hauptberuflich Schriftstellerin werde. ^^
Aber ich kann mir schon vorstellen, dass ich in 10 Jahren immer noch schreibe, eher als Hobby.
Und hoffentlich hat sich mein Stil bis dahin so verbessert, dass ich damit auch nebenbei auch ein bisschen Geld verdienen kann^^


Das klingt doch zuversichtlich. Vielen Dank für das Interview :):)

Sophia: Ich danke ebenfalls :):)

Sonntag, 7. August 2011

Interview Katha :)

Heute wollen wir euch den Tag mit einem Interview versüßen. Mit wem?
Mit einer sehr tollen Person- Katha! :)
Wie ich gehörst du ja auch zu den Bloggern des Art Cafés. Da wir selbst  über das  Schreiben berichten, liegt die Frage nahe, wie du denn eigentlich zum Schreiben gekommen bist.

Katha: Hmm... So genau kann ich das gar nicht sagen. Spaß gemacht hat es mir schon immer, und ich hatte auch schon immer die Angewohnheit, lange Texte anzufangen und nicht zu beenden.
Allerdings muss es etwa vor vier Jahren gewesen sein, dass es angefangen hat, mir wirklich viel zu bedeuten, und heute könnte ich nicht mehr ohne leben.

Was macht für dich das Schreiben aus?

Katha: Ich finde es wunderbar, in fremde Leben einzutauchen und einfach eine andere Realität zu erleben, ob nun fantastisch oder nicht. Man erlebt alles viel intensiver, kann Dinge wagen oder ausprobieren, die man sich im echten Leben niemals trauen würde. Und man lernt sich selbst über die Charaktere viel besser kennen.

Ist es auch die Vielfalt, die dich am Schreiben so fasziniert? Denn es gibt ja so viele Genres und Möglichkeiten seinen Worten und Gedanken Ausdruck zu verleihen...

Katha:  Ja, auch das. Ich habe mittlerweile fast alles ausprobiert, finde mich aber in Fantasy und Reallife mit außergewöhnlichen Charakteren am meisten wieder.

Was macht diese "außergewöhnlichen" Charaktere für dich aus?

Katha: Das ist ganz verschieden, so verschieden wie die Charaktere selbst. Auf jeden Fall sind sie alle außergewöhnlich, manche durch ihre Persönlichkeit, andere durch ihr Verhalten, wieder andere allein schon durch das, was sie leben und erleben. Ich glaube, eines haben sie alle gemeinsam: Sie haben wenig mit den "normalen" Menschen, also Max Mustermann und Verwandten, zu tun.

Das ist eine tolle Erklärung. Erkennt man als Autor, oder in deinem Fall als Autorin, in seinen geschaffenen Charakteren ab und zu auch einen eigenen Charakterzug?

Katha: Manchmal erkenne ich sie, aber auch nicht immer. Ich bin trotzdem davon überzeugt, dass sie immer vorhanden sind. Je bewusster ich mir ihrer aber werde, desto weniger gern schreibe ich an einem Text weiter; ich will nicht über mich schreiben, sondern über die Charaktere, die zwar Züge von mir tragen, aber nicht ich sein sollen.

Wie lange war dein größtes Projekt, an dem du bisher geschrieben hast?

Katha: Eines, für das ich mich schäme oder eines, für das ich mich nicht schäme?


Wie du meine Frage interpretieren möchtest :)

Katha: Also, das längste, wofür ich mich nicht schäme, ist ein fertiges Theaterstück, das handschriftlich ungefähr 40 Seiten umfängt, aber noch einiger Überarbeitung bedarf. Das längste, wofür ich mich aber schäme, ist 100 Seiten lang und ein unfertiger Romanversuch.


Woher nimmst du deine Inpirationen ?

Katha: Hmm... Eine schwere Frage. Meistens weiß ich es selbst nicht, die Ideen sind einfach da, meistens kommen sie mir seltsamerweise im Bad. Was auf jeden Fall hilft, ist zu beobachten: Menschen, Tiere, Natur. Einen Nachteil hat das bei mir allerdings: Ich achte so sehr auf Details, dass ich dabei das allgemeine aus dem Blick verliere, solche Dinge wie meine Orientierung. :D


Hast du noch etwas, dass du an unsere Leser und Schreiber loswerden möchtest?

Katha: Ja, eines gibt es noch, das richtet sich vor allem an unsere Anfänger: Ich habe am Anfang genauso viele Fehler gemacht wie jeder andere auch. Lasst euch also von Kritik nicht entmutigen und macht weiter, es lohnt sich.

Vielen Dank, dass du uns bzw. mir heute Rede und Antwort gestanden hast :) 

Katha: Gerne wieder :)

Mittwoch, 27. Juli 2011

Interview mit J@nnchen

Damit wir hier die ganze Stimmung mal ein bisschen auflockern und das hier alles nicht so "Stock-im-Arsch"-mäßig rüberkommt, haben wir uns überlegt, ein paar Interviews mit den Bloggern, oder auch nicht-Bloggern zu machen :)


Herzlich Willkommen zu unserer heutigen Interviewpartnerin Janna aka J@nnchen


Wann hast du deine Liebe fürs Schreiben entdeckt?


Janna: So ungefähr mit fünf :D also ich hab schon relativ früh angefangen zu lesen und dann mit fünf hab ich das erste Mal was geschrieben - oder schreiben lassen, weil ich da noch nicht mein 8-Finger-Schreibsystem entwickelt hatte. Das hieß übrigens "Das verlorene Armband". Und dann hab ich in der Grundschule eine Geschichte für meine Klassenlehrerin geschrieben und Hausaufgaben, wo wir eigentlich nur Sätze mit den Lernwörtern machen sollten, immer so auf zwei Seiten ausgeweitet, weil es mir so viel Spaß gemacht hat. In der vierten Klasse war dann eine Autorin (Inge Meyer-Dietrich hieß sie glaub ich) bei uns in der Klasse und ich hab mir nur gedacht: "Bücher schreiben? Ja, das will ich auch später mal machen" ;)


Süß :)
Und hast du seitdem regelmäßig geschrieben, oder gab es da auch ein paar Jahre, wo du nicht geschrieben hast?


Janna: Es gibt natürlich Phasen, in denen ich mehr schreibe und welche, in denen ich weniger schreibe. Aber ich hatte seit der 6. Klasse eigentlich immer sowas Buchprojektähnliches, woran ich geschrieben habe, und seit ich bei HSW angemeldet bin, sind ne Menge Gedankengeflechte und Kurzgeschichten noch dazu gekommen. Also eher nein.


Jetzt, wo du HSW schon angesprochen hast: Wie bist du zu der Seite gekommen?


Janna:  Das weiß ich ganz genau, an Silvester 2008/2009 hab ich ein verspätetes Weihnachtsgeschenk gekriegt: "Advent, Advent, ein Herzlein brennt" aus der CKK-Reihe, wo auch zwei HSW-Autorinnen veröffentlicht waren und hab mir sofort gedacht, dass das etwas für mich wäre und mich einen Tag später dann angemeldet. Und weil ich bei hsw gute Rückmeldungen zu meinen Schreibprojekten gekriegt habe, bin ich da geblieben ;)


Man hört ja immer wieder, dass viele sich abmelden wollen, weil sie finden, dass HSW zu fremd geworden ist und sie sich dort nicht mehr wohlfühlen. Gab es bei dir auch manchmal Momente, wo du dich gefragt hast, ob du dich nicht lieber bei HSW abmelden , bzw. deinen Account löschen lassen solltest?


Janna: Nicht wirklich. Ich habe einmal einen Großteil meiner PBs rausgenommen, weil das Gerücht umging, dass dadurch, dass die bei HSW drin sind, mein Urheberrecht irgendwie verloren geht oder so und ich habe mich auch über die Einführung der Flammen zur PB-Bewertung aufgeregt, aber mich wirklich abmelden wollte ich nie :)


Hast du auch schon eines deiner Manuskripte an einen Verlag geschickt?


Janna:  Ja, aber das ist leider nur bei Druckkostenverlagen angenommen worden. Ich überarbeite das momentan und überlege, es bei Books on Demand verlegen zu lassen.


Und welches Projekt war das?


Janna:  "Mein Baby, Julius und ich". Darin geht es um ein Mädchen, das ungeplant schwanger wird und dann mit der ganzen Situation fertig werden muss, was vor allem deshalb schwierig ist, weil sie und der Vater des Kindes eigentlich nur ein One-Night-Stand hatten...


Gibt es auch noch andere Projekte, die du beendet hast?


Janna: Na ja :D Also von ganz früher habe ich noch "Titanic" und "Mein Leben unter Wahnsinnigen - spannende Ferien einer Teenagerin mit Chaosfamilie", aber das ist beides richtig schlecht und deswegen auch nicht bei HSW drin. Mehr oder weniger beendet ist dann noch "Ein Sommer voller Leben", aber das war am Ende nicht so gut, als dass man es veröffentlichen könnte und insgesamt war es auch nicht so wirklich überarbeitungstauglich. Aber das Wichtige beim Schreiben ist ja nicht immer, dass etwas oberklassetolles herauskommt, sondern, dass man Spaß dabei hat und übt^^


Richtig!
Ah, dann habe ich noch eine Frage an dich, die ich dir eigentlich schon am Anfang stellen wollte, es aber vergessen habe:
Was fasziniert dich am Schreiben?



Janna: Die Tatsache, dass dabei alles möglich ist! Mein Hauptgenre ist ja Reallife und die Welten, in der meine Geschichten spielen, sind meist auf die eine oder andere Weise meine eigene Welt, nur, dass ich bestimme, was passiert.
und es ist vor allem auch sehr befreiend. Wenn es mir schlecht geht oder mich etwas beschäftigt, schreibe ich einfach ein Gedankengeflecht oder eine Kurzgeschichte dazu und danach geht es mir meist wieder besser, weil ich einmal alles rausgelassen habe.





So, dann wendet sich das Interview langsam dem Ende zu, eine Frage habe ich aber noch:
Könntest du dir vorstellen, später als Beruf als Schriftstellerin zu arbeiten? Oder nur so nebenbei?

Janna: Hauptberuf Schriftstellerin wäre natürlich mein Traum. Aber ich weiß selbst, dass das sehr utopisch ist. Darum suche ich mir später eher einen "normalen" Job (momentan wären meine realistischen Traumberufe Regisseurin, Lektorin und Erzieherin - in genau der Reihenfolge) und werde nebenher aber auf jeden Fall weiter schreiben, vielleicht ergibt sich auch die Möglichkeit, hin und wieder Kolumnen oder andere Artikel für Frauenzeitschriften zu schreiben.

Ok. Danke für das Interview :)

Janna: Bitteschön